Abschied von Facebook im Trend

Auch die Gesellschaft für Informatik hat sich von Facebook verabschiedet (so wie ich Anfang der Jahres). Bei der Gelegenheit bin ich noch auf eine „schöne“ Webseite gestoßen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Facebook-Skandale zusammenzustellen (schön ordentlich im Quellenangabe) und die Tage seit dem letzten Problem zu zählen.

Was kann ich gegen Uploadfilter und Leistungsschutzrecht für Presseverleger tun?

Boa, ich habe echt viel um die Ohren gerade und hab eigentlich null Zeit für politische Aktionen. Aber in Bezug auf die EU-Urheberrechtsreform (Artikel 11 und Artikel 13) kann man jetzt gerade noch versuchen etwas zu unternehmen… und/oder für immer schweigen.

Klassischer Brief
Schneckenpost

Also habe ich einen Brief an eine EU-Abgeordnete meiner Wahl geschrieben und dort meine persönlichen Argumente und Beispiele zusammengefasst und darum gebeten, gegen die Reform zu stimmen und angeboten bei Bedarf auch noch mal darüber zu reden.

Den Brief habe ich irgendwo zwischen dem Umherfahren meines Sohnes am Wochenende in der U-Bahn getippt… lange Geschichte.

Was könnt (und solltet) ihr tun?

Weitere Anregungen und Geschichten, Argumente und Erfahrungen unter: I am a Citizen.

Hacking, Doxing, Phishing Du Opfer!

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen um „Hackerangriffe„. Auslöser war, dass es dieses Mal sehr viele Prominente und Politiker getroffen hat. Unmittelbar darauf folgte der Fund einer richtig großen Sammlung von Passwörter. „Ein Angriff gegen unsere Demokratie!“ Bei vielen unbedarften Internetnutzer macht sich (ohnehin schon latent vorhandene) Unsicherheit breit und mausert sich zur Panik.

Dabei ist hier nichts passiert, dass von IT-Experten nicht schon lange vorhergesagt und gepredigt wurde. Leider sind die Gefahren im Netz abstrakt und es brauchte vermutlich erst die handfesten Beispiele, um IT-Sicherheit aus dem „Hätte-Sollte-Könnte“ in das „das ist auch mein Problem“ zu heben.

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FacExit

Ein sehr kluger Mann scherzte einmal, er sei ein Meister im Aufhören mit dem Rauchen – er hätte es schon hunderte Male gemacht.

Auszug: Meine Vorsätze für 2019 🙂

Seit Monaten überkommt mich immer wieder der Impuls, meinen Facebook Account zu löschen. Doch während mich das bisher immer wieder dazu brachte, dann wieder in Facebook rein zu schauen (man muss ja sehen, was man versäumen würde), ist es heute so, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann, wann ich das letzte Mal in Facebook rein geschaut habe. Grund war die hohe Arbeitsbelastung der letzten Monate, die ich zu Lasten meiner Online- und nicht meiner Offlineaktivitäten versucht habe abzufangen. Und ich stelle fest, ich brauche es nicht.

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RSS-Feeds und Webseiten offline lesen 2015 (Updated)

Wie kann ich RSS-Feeds über verschiedene Geräte synchron halten und Artikel und Webseite später ggf. offline lesen und dabei meine Privatsphäre waren? Oder anders ausgedrückt: Welche Alternativen gibt es zu Google Reader, Feedly, Pocket und Instapaper unter meiner eigenen Kontrolle (On Premise)?

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Wie geht Internet im Zug?

Gerade sitze ich am Lagerfeuer in einem eigens dafür gebauten Häuschen an meinem Urlaubsort in Brandenburg. Meinem MacBook kann ich hier Internet nur via Bluetooth, Handy und UMTS beibringen. Die Anbindung ist dann nicht besonders gut. Und das erinnerte mich an eine Idee, die ich auf meiner letzten Dienstreise hatte.

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Damals war ich unterwegs zu einer Tagung. Diese fand im Süden Deutschlands statt und forderte eine viele Stunden dauernde Zugfahrt. Diese Zeit wollte ich natürlich unbedingt auch zum Arbeiten nutzen. Immerhin wird es ja als Arbeitszeit auch bezahlt. Meine Ausrüstung: Ein Laptop, ein USB-Stick und ein UMTS-fähiges Handy. Im ICE funktioniert beides meist ganz gut. Man kommt gerade auf EDGE-Geschwindigkeiten. Aber es klappt irgendwie, jedoch lange nicht die gesamte Fahrt lückenlos. Ganz problematisch werden die Abschnitte, die ich mit dem RE zurücklegen muss. Hier ist eine stabile Internetverbindung Glückssache.

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Was ich über Flattr gelernt habe… [Update]

Ok. Ich arbeite mich gerade in das Thema Flattr ein und da vielleicht der eine oder andere Neuling auch unter den Lesern meines Blogs ist, hier ein paar Informationen, die ich mir „mühsam“ zusammengesucht habe.

  1. Was ist Fattr überhaupt?
    Diese Frage beantwortet die Flattr Homepage selbst oder u.a. ein TAZ-Artikel, in dem es um Flattr geht.
  2. Wie kann man als Konsument / Leser / Unterstützer bei Flattr teilnehmen?
    Extrem einfach: Man besorgt sich auf Flattr ein Benutzerkonto und Zahlt da ein paar Euro via Kreditkarte oder PayPal ein. Schon kann man mit einfachen Klick auf Flattr-Buttons Geld spenden.
  3. Wie kann man selbst Inhalte zum Flattrn freigeben?
    Hierzu muss man zunächst Schritt 2 durchgeführt haben. Danach kann man über eine „Submit“-Funktion URLs zum Flattrn freigeben und dann Flattr-Buttons auf die Seiten stellen.

In WordPress lässt sich das stark vereinfachen.

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Einfache, standardisierte Bezahlplattform? [Updated]

Vor einiger Zeit las ich Besser als ein Leistungsschutzrecht ist eine einfache, standardisierte Bezahlplattform — CARTA.Im Grunde stimme ich dem auch zu. Das Leistungsschutzrecht geht sicherlich in die falsche Richtung. Ich weiß nur nicht, ob eine richtig gute Bezahlplattform wirklich die Lösung aller Probleme ist. Gut finde ich Bestrebungen, wie Flattr. Das hat so das Prinzip von einfachem spenden, wobei es auch Prinzipien der Marktwirtschaft mit einbringt. Ich kann das „pushen“, was mir gefällt. Wäre es aber allzu einfach, Inhalte hinter Bezahlfunktionen zu verstecken, bestünde die Gefahr, dass uns immer mehr verborgen bliebe, weil wir es einfach über Suchmaschinen nicht mehr finden. Vielleicht würden wir sogar dafür bezahlen, wenn wir es fänden. Oder wir bezahlen auf der anderen Seite für etwas, das zwar zunächst gut klingt, was aber am Ende nicht hält, was es verspricht. Der Vergleich zu iTunes stimmt hier. Nicht jeder Song war das Geld wert, das ich dafür bezahlt habe. Für andere hätte ich mehr gegeben. Ich persönlich wünsche mir also für 2011 mehr Flattr und weniger iTunes.

Update: Und gleich mal einen Flattr-Account besorgt 🙂

Dein Gehirn und das Internet

Auf literalaction.com las ich vor einigen Tagen einen Artikel “Yes, the internet is changing your brain”. Die Überschrift verwunderte mich. Mr. Obvious? Natürlich verändert auch das Internet mein Gehirn – wie alles um mich herum mit dem ich mich beschäftige und mit dem ich in Berührung komme. Da bin ich auch unglaublich froh drüber, denn nur so gelingt es mir (mehr oder weniger) mit meiner Umwelt zurecht zu kommen. Der Mensch verändert seine Umwelt, die Umwelt verändert ihn. Das Lesen des Artikels war für mich dann auch irgendwie wie ein Krimi, bei dem man ganz zu Beginn den Mörder schon kennt und wo man im Laufe des Buches genau auf das erwartete Ergebnis kommt. Aber manchmal machen eben auch Details ein den Reiz aus. Und so fühlte ich mich zum Teil bestätigt und zum Teil mit neuen Informationen zu bekannten Aspekten versorgt. Und ich habe einige eigene Gedanken dazu – und ich persönlich bin ein Fan von Texten, die das eigene Denken anregen!

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Umgang mit Mail im allgemeinen und mit Postbox 2 Beta 3 im speziellen

Reden wir einmal über E-Mail im allgemeinen und Postbox 2 Beta 3 im Speziellen (Verfügbar für Mac und Windows).

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Ich bin sehr genügsam, was meine E-Mailclients angeht. Ich habe bereits mit Thunderbird, Apple Mail, mutt oder Gnu Mail (Emacs) gearbeitet. Der Mailclient ist dabei weniger wichtig, als wie man damit umgeht.

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