Beruflich wie privat habe ich u.a. mit MariaDB, MySQL oder PostgreSQL Datenbanken zu tun. Diese nutze ich in der Regel mit den jeweiligen CLI Clients, die mit dem DBMS geliefert werden, weil man dafür keine Löcher in Firewalls bohren muss oder Ports über SSH-Verbindungen tunneln.
Tabellenansicht einer MariaDB im Spacemacs mit „truncate-lines“
Als sehr praktisch hat sich aber der SQLi-Mode im Emacs erwiesen, weil dieser eine sehr praktische „toggle-truncate-lines“ funktion hat und man in den Ausgaben scrollen, suchen, daraus kopieren usw. kann.
Ich muss an dieser Stelle einfach mal über meine drei aktuellen Lieblingsprogramme schreiben, zumindest wenn es um Themen, wie Notieren, Dokumentieren, Skizzieren/Planen und das Aufbereiten geht.
Der Emacs Editor ist ein echter Dinosaurier unter den Editoren und das bin ich auch. Und nachdem ich viele andere Editoren ausprobiert und auch gekauft habe bin ich wieder zurück zum Ursprung gekommen. Grund dafür ist, dass es eine Community gibt, die den Emacs „cool“ gemacht haben. Das Ergebnis: https://www.spacemacs.org/
Na, wann ist Dein Smartphone eigentlich End-of-Life? Nein, ich meine nicht, wann Du ein neues haben möchtest. Ich meine: Welches Ablaufdatum hat der Hersteller von Deinem Handy da drauf geschrieben? Was soll da ablaufen, fragst Du? Die Software! Irgendwann gibt es einfach keine Updates mehr für Dein Handy, Deinen Router, Deinen Laptop, Dein Tablett, … alles, wo Computer drin sind (trifft heute auf fast jeden Toaster zu) und was irgendwie Zugang über Internet hat (streng genommen eigentlich auch Bluetooth und alles mögliche Zeug, über das man die Geräte fern steuern kann).
Ich gehe hier regelmäßig die Decke hoch, wenn ich immer mehr durch Zufall herausfinde, dass eines meiner Geräte seit x keine Updates mehr bekommen hat und nach langem Recherchieren sich herausstellt, dass da auch nichts mehr kommen wird und – und deshalb ist das wichtig(!!) – es natürlich die eine oder andere Sicherheitslücke zu dem Gerät gibt.
Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu. ―Ödön von Horváth
Nun sind wir wieder im Shutdown und es ist endlich Zeit das zu tun, was man eigentlich mal machen wollte, wozu man aber immer nicht gekommen ist. Hierfür lohnt es übrigens auch mal das zu notieren, an das man aktuell gar nicht glauben will.
Als ich angefangen hatte mit der Heizungssteuerung den Grundstein für unser „Smarthome“ zu legen, entschied ich mich u.a. deshalb für die HomeMatic Lösung, weil diese auch ohne jede Cloudlösung auskam, also komplett intern und unter meiner eigenen Kontrolle funktioniert, z.B.:
Ich entscheide, wann und welche Updates ich mache.
Downtimes und Tests gibt es, wenn ich Zeit dafür habe.
Ich habe meine eigenen Backups.
Ob und wenn ja wie ich von außen auf das System zugreife, ist meine Sache.
Bei den Lightify Lampen habe ich dann eine Ausnahme gemacht – aus Bequemlichkeit. Das führte dazu, dass wenn es Probleme gab, das Licht betroffen war. Das lag weniger an Lightify selbst, als vielmehr an der Kopplung der HomeMatic an die Lightify.
Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, zwei Handys mit mir rum zu tragen oder schlicht kein privates Handy zu besitzen. Deshalb habe ich jetzt ein einfaches, kleines AndroidOne Handy mit zwei SIM-Karten. Allerdings war das auch Anlass, um meine täglichen Werkzeuge zu überdenken. Das schon lange von mir genutzte Joplin läuft auf vielen Plattformen und synchronisiert verlässlich mit der Nextcloud.
Noch zu Studienzeiten war ich ein großer GNU Emacs Fan. Damals schon hatte ich mir mal Org-Mode angesehen und hatte auch zu Zeiten des Agenda VR3 überlegt, ob man nicht mobil mit Org-Mode etwas anfangen könnte. Bei der Vortragsvorbereitung für das DFN-Forum im letzen Jahr, war ich dann erneut darauf gestoßen.
Ein “Tagebuch” oder besser “Journal” ist für mich seit geraumer Zeit ein absolutes Muss. Ich führe verschiedene Journale, o.a. für Artikel, Bücher, … die ich lese oder Podcasts die ich höre. Aber auch “Projekte” oder “Ideen”, an denen ich arbeite dokumentiere ich (mehr oder weniger gut) mittels Aufzeichnungen in einem Journal. Über die unterschiedlichen Vorteile schreibe ich gerne ein andermal im Detail.
Ausschnitt eines Screenshots
Die Software, die es fast vollständig geschafft hat, meine analogen Notizbücher zu verdängen ist dabei jrnl.sh. Grund ist der Minimalismus mit dem die Software daher kommt. Sicher wünsche ich mir manchmal einfach Bilder, Töne etc. Aber das simple notieren aus der Shell führt zu dem, was jrnl.sh für mich so nützlich macht: Volltextsuche oder noch besser die Suche über Stichwörter (Tags).
Was jrnl.sh für mich gefehlt hatte war die Nutzbarkeit über mein Android mini Tablet, sozusagen als digitale Variante eines A5 Notizbuchs. Das funktioniert aber ziemlich gut über Termux. Die Synchronisation mache ich über Nextcloud.
Ein sehr kluger Mann scherzte einmal, er sei ein Meister im Aufhören mit dem Rauchen – er hätte es schon hunderte Male gemacht.
Auszug: Meine Vorsätze für 2019 🙂
Seit Monaten überkommt mich immer wieder der Impuls, meinen Facebook Account zu löschen. Doch während mich das bisher immer wieder dazu brachte, dann wieder in Facebook rein zu schauen (man muss ja sehen, was man versäumen würde), ist es heute so, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann, wann ich das letzte Mal in Facebook rein geschaut habe. Grund war die hohe Arbeitsbelastung der letzten Monate, die ich zu Lasten meiner Online- und nicht meiner Offlineaktivitäten versucht habe abzufangen. Und ich stelle fest, ich brauche es nicht.
Im Jahr 2009 schrieb ich bereits einen kurzen aber klaren Bogartikel gegen die Zeitumstellung. Hauptargument damals: Meine kleinen Kinder waren tagelang durch den Wind. Ich persönlich war auch vorher nie ein Freund davon.
Spannend: Ich habe bei einer kurzen Recherche im Netz nicht vieleArtikel gefunden, die sich ausgiebiger mit den Vor- und Nachteilen der Zeitumstellung befassten. Rühmliche Ausnahme, der Artikel “Endlich Frühling! Und alle sind müde …”.
Über weitere Links mit Fakten in den Kommentaren würde ich mich freuen!
Ich bringe hier nun ein weiteres Argument mit in die Diskussion, das vielleicht nicht wirklich viele Menschen so sehr betrifft wie mich und meine Kolleginnen und Kollegen:
Für längere Texte benutzte ich (hauptsächlich auf Arbeit) gerne das Programm Scrivener mindestens für einen ersten Entwurf, bevor ich das Dokument dann je nach Bedarf in Word, LaTeX, MultiMarkdown, … weiter bearbeite. Scrivener 3 ermöglicht dabei sogar komplett wie gewohnt WYSIWYG zu schreiben und automatisch in verschiedene Formate zu wandeln.
Scrivener beim Erstellen dieses Artikels
Nun war das Konfigurieren einer für mich angenehmen Arbeitsumgebung für wissenschaftliche Veröffentlichungen aber etwas steinig. Viele Hilfene, die man im Netz findet beziehen sich noch auf Scrivener 2. Deshalb fasse ich in diesem Artikel meinen Weg zusammen, um es dem einen oder der anderen leichter zu machen und für mich, damit ich nicht vergesse, wie das alles funktioniert.
Da ich den Artikel selbst natürlich auch mit Scrivener 3 geschrieben habe, war es nicht schwierig, neben dem Blogpost (Markdown) auch die PDF-Variant zu erstellen. Ferner stelle ich mein Scriverner Format Scientific Paper hiermit auch zur Verfügung.