Zurück im Leben (eigenem Blog) :-)

Etwas still ist es hier geworden und per Mail hatte ich schon die ersten Fragen bekomme, ob denn alles in Ordnung bei mir sei. Die Antwort lautete bis Freitag „jein“. Denn ich hatte mich mit einem fetteren Problem auf Arbeit rumgeschlagen. Ich bin am Projekt „Softwareportal“ der TU Berlin beteiligt. Mein Job ist die Anbindung des externen Portalsystems an unser rollenbasiertes Identitätsmanagement.

swp-ankundigung.png

Ausschnitt aus der TUBIT Webseite (Aktuelle Informationen)

Eigentlich lief alles nach den softwareprojekttypischen Startschwierigkeiten ganz gut. Dann bemerkten wir einige Spezifikationslücken, die sich ungeschickt mit Dateninkonsistenzen in Primärdaten paarten. Kein Problem! Die Anbindung ist über ein Webservice realisiert, den ich auch als Filter für solche Probleme nutzen kann und über den ich die Daten leicht so aufbereiten kann, wie sie das externe System benötigt.


Um fehlende Daten bereits auf unserer Seite abzufangen wollte ich eine Exception hinzufügen, die dann vom TUB-Webportal ausgewertet werden kann und die zu einem für den Benutzer verständlichen Fehler führt.

junit-tests.png

JUnit-Tests laufen seit Freitag wieder durch

Leider begann vom Moment der Änderung für mich eine Katastrophe nach der anderen. Zwar hatten wir recht schnell die vom Axis2-Server geworfene Exception im PHP-Client (Typo3-basiertes Webportal) gefangen – allerdings liefen von diesem Moment an meine JUnit-Tests nicht mehr. Und je mehr ich probierte, desto weniger funktionierte in der Tat.

Über eine Woche brauchte ich für die Implementierung von einer einfachen Exception und ein paar Datenkonvertierungen. Zeit, die mir wieder in anderen Projekten fehlt. Aber es läuf und am Montag geht die neue Version online, weil ich mir Updates am Freitag abgewöhnt habe.

Hier mal ein Auszug aus Dingen, die ich das nächste Mal vielleicht verbessern würde:

  1. Für mich ist das ADB Naming Framework von Axis2 ok. Wenn was schief läuft, sollte man nicht daran zweifeln und es andres probiere. Kostet Zeit und bringt nix.
  2. Öfter mal nachsehen, ob die verwendeten Biobliotheken (JARs) auch der Version entsprechen, die man verwendet – WSDL2Java und JARs müssen einfach stimmen.
  3. Das Plugin für Eclipse ist mit Vorsicht zu genießen. Wenn was schief geht, lieber mit dem Command-Line-Tool arbeiten. Ferner kann man im Ant-File auch die Parameter fest tackern und hat nicht das Problem, dass man z.B. beim Plugin aus versehen immer wieder andere Parameter einstellt. Also Ant aus Eclipse ist die Methode der Wahl.
  4. Es hat sich die Taktik bewährt, im Fehlerfall, wenn man nicht voran kommt, einfach mal ein neues Projekt zu öffnen und zu versuchen, nur minimal (eine Klasse mit einer Methode und einer Exception) die Situation nachzustellen.

Auf jeden Fall gilt weiter der Spruch für die Arbeit: „Wenn einem die Scheiße bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen!“

So, nun hat sich der Pegelstand normalisiert. Jetzt geht es hoffentlich auch hier normal weiter. In diesem Sinne… wir lesen uns bald…

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