Beginn der Org-Mode Saga

Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, zwei Handys mit mir rum zu tragen oder schlicht kein privates Handy zu besitzen. Deshalb habe ich jetzt ein einfaches, kleines AndroidOne Handy mit zwei SIM-Karten. Allerdings war das auch Anlass, um meine täglichen Werkzeuge zu überdenken. Das schon lange von mir genutzte Joplin läuft auf vielen Plattformen und synchronisiert verlässlich mit der Nextcloud.

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Noch zu Studienzeiten war ich ein großer GNU Emacs Fan. Damals schon hatte ich mir mal Org-Mode angesehen und hatte auch zu Zeiten des Agenda VR3 überlegt, ob man nicht mobil mit Org-Mode etwas anfangen könnte. Bei der Vortragsvorbereitung für das DFN-Forum im letzen Jahr, war ich dann erneut darauf gestoßen.

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Abschied von Facebook im Trend

Auch die Gesellschaft für Informatik hat sich von Facebook verabschiedet (so wie ich Anfang der Jahres). Bei der Gelegenheit bin ich noch auf eine „schöne“ Webseite gestoßen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Facebook-Skandale zusammenzustellen (schön ordentlich im Quellenangabe) und die Tage seit dem letzten Problem zu zählen.

Was kann ich gegen Uploadfilter und Leistungsschutzrecht für Presseverleger tun?

Boa, ich habe echt viel um die Ohren gerade und hab eigentlich null Zeit für politische Aktionen. Aber in Bezug auf die EU-Urheberrechtsreform (Artikel 11 und Artikel 13) kann man jetzt gerade noch versuchen etwas zu unternehmen… und/oder für immer schweigen.

Klassischer Brief
Schneckenpost

Also habe ich einen Brief an eine EU-Abgeordnete meiner Wahl geschrieben und dort meine persönlichen Argumente und Beispiele zusammengefasst und darum gebeten, gegen die Reform zu stimmen und angeboten bei Bedarf auch noch mal darüber zu reden.

Den Brief habe ich irgendwo zwischen dem Umherfahren meines Sohnes am Wochenende in der U-Bahn getippt… lange Geschichte.

Was könnt (und solltet) ihr tun?

Weitere Anregungen und Geschichten, Argumente und Erfahrungen unter: I am a Citizen.

jrnl.sh unter Android

Ein “Tagebuch” oder besser “Journal” ist für mich seit geraumer Zeit ein absolutes Muss. Ich führe verschiedene Journale, o.a. für Artikel, Bücher, … die ich lese oder Podcasts die ich höre. Aber auch “Projekte” oder “Ideen”, an denen ich arbeite dokumentiere ich (mehr oder weniger gut) mittels Aufzeichnungen in einem Journal. Über die unterschiedlichen Vorteile schreibe ich gerne ein andermal im Detail.

jrnl --help
Ausschnitt eines Screenshots

Die Software, die es fast vollständig geschafft hat, meine analogen Notizbücher zu verdängen ist dabei jrnl.sh. Grund ist der Minimalismus mit dem die Software daher kommt. Sicher wünsche ich mir manchmal einfach Bilder, Töne etc. Aber das simple notieren aus der Shell führt zu dem, was jrnl.sh für mich so nützlich macht: Volltextsuche oder noch besser die Suche über Stichwörter (Tags).

Was jrnl.sh für mich gefehlt hatte war die Nutzbarkeit über mein Android mini Tablet, sozusagen als digitale Variante eines A5 Notizbuchs. Das funktioniert aber ziemlich gut über Termux. Die Synchronisation mache ich über Nextcloud.

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Hacking, Doxing, Phishing Du Opfer!

In letzter Zeit häufen sich die Meldungen um „Hackerangriffe„. Auslöser war, dass es dieses Mal sehr viele Prominente und Politiker getroffen hat. Unmittelbar darauf folgte der Fund einer richtig großen Sammlung von Passwörter. „Ein Angriff gegen unsere Demokratie!“ Bei vielen unbedarften Internetnutzer macht sich (ohnehin schon latent vorhandene) Unsicherheit breit und mausert sich zur Panik.

Dabei ist hier nichts passiert, dass von IT-Experten nicht schon lange vorhergesagt und gepredigt wurde. Leider sind die Gefahren im Netz abstrakt und es brauchte vermutlich erst die handfesten Beispiele, um IT-Sicherheit aus dem „Hätte-Sollte-Könnte“ in das „das ist auch mein Problem“ zu heben.

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