Wie weiter mit diesem Blog?

Es war im Grunde die DSGVO, die mich noch einmal gezwungen hat darüber nachzudenken, ob und wenn ja wie dieses Blog hier weiterleben soll.

Warum? Zum einen musste die Konfiguration und mussten Informationen auf den Seiten angepasst werden, zum anderen mussten wir einige rechtliche Fragen neu bewerten. Danke bei dieser Gelegenheit an die Bloggerinnen und Blogger, die im Vorfeld Artikel zur Vorbereitung auf die DSGVO geschrieben haben! Denn von verschiedener Seite wurde es uns ja evtl. aus guten Gründen nicht leicht gemacht.

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Weblog Update

Mein Weblog brauchte Anfang des Jahres unbedingt einige (auch sicherheitsrelevante) Updates. Ich nutzte die Gelegenheit, mich von einigen alten Plugins und anderem Schnickschnack zu trennen und machte der besseren Darstellung auf allen möglichen Geräten zu liebe auch eine Aktualisierung des Layouts. Ein bisschen was habe ich aufs neue Layout gerettet, damit sich jeder noch „zu Hause“ fühlt.

Wie geht es nun weiter mit diesem Blog? Nun – alles ist möglich – nichts ist verpflichtend. Wenn es ein Thema gibt, über das es zu bloggen lohnt und ich irgendwann dazu komme, es auch umzusetzen, dann werde ich es einfach tun. Wenn hier wieder ein Jahr nichts steht, ist das für mich auch nicht schlimm.

Was ich über Flattr gelernt habe… [Update]

Ok. Ich arbeite mich gerade in das Thema Flattr ein und da vielleicht der eine oder andere Neuling auch unter den Lesern meines Blogs ist, hier ein paar Informationen, die ich mir „mühsam“ zusammengesucht habe.

  1. Was ist Fattr überhaupt?
    Diese Frage beantwortet die Flattr Homepage selbst oder u.a. ein TAZ-Artikel, in dem es um Flattr geht.
  2. Wie kann man als Konsument / Leser / Unterstützer bei Flattr teilnehmen?
    Extrem einfach: Man besorgt sich auf Flattr ein Benutzerkonto und Zahlt da ein paar Euro via Kreditkarte oder PayPal ein. Schon kann man mit einfachen Klick auf Flattr-Buttons Geld spenden.
  3. Wie kann man selbst Inhalte zum Flattrn freigeben?
    Hierzu muss man zunächst Schritt 2 durchgeführt haben. Danach kann man über eine „Submit“-Funktion URLs zum Flattrn freigeben und dann Flattr-Buttons auf die Seiten stellen.

In WordPress lässt sich das stark vereinfachen.

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Dein Gehirn und das Internet

Auf literalaction.com las ich vor einigen Tagen einen Artikel “Yes, the internet is changing your brain”. Die Überschrift verwunderte mich. Mr. Obvious? Natürlich verändert auch das Internet mein Gehirn – wie alles um mich herum mit dem ich mich beschäftige und mit dem ich in Berührung komme. Da bin ich auch unglaublich froh drüber, denn nur so gelingt es mir (mehr oder weniger) mit meiner Umwelt zurecht zu kommen. Der Mensch verändert seine Umwelt, die Umwelt verändert ihn. Das Lesen des Artikels war für mich dann auch irgendwie wie ein Krimi, bei dem man ganz zu Beginn den Mörder schon kennt und wo man im Laufe des Buches genau auf das erwartete Ergebnis kommt. Aber manchmal machen eben auch Details ein den Reiz aus. Und so fühlte ich mich zum Teil bestätigt und zum Teil mit neuen Informationen zu bekannten Aspekten versorgt. Und ich habe einige eigene Gedanken dazu – und ich persönlich bin ein Fan von Texten, die das eigene Denken anregen!

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Mitschuld als Konsument

Auf meiner Dienstreise, von der ich gerade zurück bin, hatte ich etwas Zeit mal einiges zu lesen, das sonst immer liegen geblieben ist. Dabei stieß ich auf diesen Artikel über Jack Wolfskin. Zugegeben bin ich ein Fan dieser zumeist etwas hochpreisigen Tatzenware. Über meine persönlichen Konsequenzen in der Richtung muss ich allerdings mal nachdenken.

Bei der Gelegenheit fand ich auch gleich noch einen Artikel, der Apple in ein schlechtes Licht rückt. Und das, nachdem wir uns für einen Einsatz des iPad bei uns auf Arbeit entschieden hatten.

Jetzt muss ich mal in mich gehen und zusehen, wie ich meiner Verantwortung als Konsument gerecht werden kann.

Tendenziös, unfair, aber in seiner Gemeinheit faszinierend

Der Titel: „Alte, jämmerliche, erfolglose Säcke“, erregt selbstverständlich sofort meine Aufmerksamkeit. Finde ich mich in dieser Beschreibung in Bezug auf Blogs doch sofort wieder. Gunnar Gellers Kommentar zum FAZ-Dossier über Deutsche Blogger ist allein schon sprachlich wert, gelesen zu werden. Dabei ist der Unterhaltungswert für mich nicht einmal durch den überdurchschnittlich hohen Gehalt des Artikels getrübt. Also auf jeden Fall lesen und genießen!

Neue geschäftliche Homepage auf Webber-Basis online

Seit heute Mittag ist meine neue Webseite an der TU online. Beim Entwurf dieser Seite liegt die Konzentration wieder klar auf dem Inhalt. Das Pflegen der Seiten soll für mich einfach sein, die Seiten sollen keine aktiven Inhalte haben. Auf dem Server liegen klassische HTML-Seiten, wenige PNGs und PDFs.

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Auf Webber zur Generierung statischer HTML-Seiten bin ich über einen Blogeintrag vom Schockwellenreiter gekommen. Ich benutze Webber praktisch als Offline-CMS. Das Grundlayout stammt von Leo Babauta. Das Foto von mir hat der Grapf geschossen.

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Die TLS Wiederverhandlungsproblematik (TLS renegotiation issue)

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Am Donnerstag, den 5.11. erschien auf Heise Security eine Meldung zu einer Schwachstelle im SSL/TLS-Protokoll. Es war schwierig, aus der Beschreibung die Brisanz der Schwachstelle abzuleiten. Die bei Heise folgende Diskussion zeigte, dass der Eindruck entstand, dass es sich um eine Lücke handle, die nur bei exotischen Konfigurationen auftreten würde. Diese Einschätzung ist leider falsch! Heute meldet Heise: OpenSSL fixt TLS-Schwachstelle. Allerdings besteht hier der Fix nur darin, die Wiederverhandlung im TLS abzuschalten. Dabei handelt es sich jedoch zur Zeit leider um die beste zur Verfügung stehende Maßnahme. Das Security Advisory von Cisco, das gestern erschien, liest sich wie eine Produktportfolio („Details“), da fast jedes Produkt SSL/TLS unterstützt. Hier arbeitet man an Lösungen.

Thomas Gebhardt und ich haben für unsere Administratoren und als Vorlage für Informationen für unsere Benutzer einen Artikel zusammengestellt, in dem wir den Wissensstand noch einmal in Deutscher Sprache zusammenfassen. Relevant ist dieses Wissen vor allem für Betreiber von Infrastruktur, die SSL/TLS verwendet (also z.B. HTTPS, IMAPS, LDAPS, etc.) aber leider auch für alle Benutzer von Online Banking, Online Shopping, eGovernment etc.