Kündigung des Probenraumes

Der gestrige Tag hätte für mich in mein Tagebuch als der Tag eingehen können, an dem ich den Bescheid über die Zulassung meines Promotionsverfahrens und die Benennung meiner Kommission bekam. Leider lag jedoch noch ein zweiter Brief mit dabei und der war eher ärgerlicher Natur: Bis zum 15.12.2009 (das sind ja noch 4 Wochen + 2 Tage) soll der Proberaum geräumt (O-Ton „entrümpelt“) sein. Das ganze kündigte sich vorab nicht an und kommt daher eher ungünstig. Es ist ja nicht so, dass der Jahresurlaub aufgebraucht bzw. der Rest für die bereits gebuchten Reisen um Weihnachten aufgebraucht wären. Aber es gibt ja noch die Wochenenden. Und wer braucht die schon noch für Weihnachtsvorbereitungen? Zum Feiern ist einem nach solche Nachricht ja sowieso nicht mehr zumute.

Wer also spontan einen neuen Proberaum für uns kennt, bitte mal ganz laut „hier!“ schreien. Ansonsten nehme ich gerne jede verfügbare Hilfe an vom großen Auto über Platz zum Unterstellen von Instrumenten etc. bis hin zu ein paar Händen, die mit anpacken, das alles schnell über die Bühne zu bekommen. Apropos Bühne: Die wird wohl noch länger auf uns warten müssen, wenn wir jetzt erst einmal so einen ungeplanten Umzugsfilm drehen.

Na dann schon mal frohe Weihnacht!

Depeche Mode im Olympia-Stadion 2009

Es ist nun schon ein paar Tage her, aber wenn ich mir meine Handyfotos so ansehe und die Notizen, die ich mir am Tag danach gemacht hatte, dann ist es, als wäre es gestern gewesen.

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Sonnenuntergang über dem Olympia-Stadion

Vorweg: Ich kann über Depeche Mode nicht objektiv berichten, denn wie es die Zeitschrift Keyboards ausdrückte, gehöre ich zu den Keyboardern, die Depeche Mode mit der Muttermilch aufgenommen haben. Ich spreche also hier über meine eigenen musikalischen Wurzeln und an denen gräbt und schnippelt man natürlich nicht unnütz rum.

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Neue Boxen für den Probenraum und weiter neues Album

Es wird mal wieder Zeit einen Artikel zu DD&D zu schreiben. Gerüchte, die Band hätte sich aufgelöst und die Mitglieder würden keine Musik mehr machen sind stark übertrieben. Wir sind noch immer da (wenn dieser Artikel erscheint, sind wir gerade im Proberaum), wir glauben noch immer daran, dieses Jahr wieder auf die Bühne zu kommen und wir haben uns ein paar neue PA-Lautsprecher für den Proberaum gekauft.

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Dreckiges Foto vom B1520 Pro im Proberaum neben Bass und Notenständer
Ein sauberes, hoch aufgelöstes Foto gibt es auf der Behringer-Webseite.

Das sind Behringer B1520 Pro Lautsprecher auf Stativen. Gegen unsere alten 80ger Jahre umgebaute Wohnzimmerboxen ist das ein echter Hochgenuss mit reichlich Wums. Aber bevor ich noch ein paar subjektive Eindrücke von unseren Neuen Boxen aus einer E-Mail an die Band zitiere noch die Ansage, was wir damit machen: Wir arbeiten noch immer an einem neuen Album.

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Noten für Lau

Die Hürde für die klassische Musik zum selbst machen besteht ja nicht nur in den hohen Anschaffungskosten für Instrumente und der Tatsache, dass man ewig üben muss, sondern auch darin, dass Noten verdammt teuer sind auf die Dauer (man will ja nicht immer das selbe spielen und braucht Noten, die dem aktuellen Stand angemessen sind).

Das Mutopia-Projekt bietet Noten für den kostenlosen Download und die Quelldateien für die Bearbeitung (z.B. Transponieren etc.) liegen auch bei. Ein muss für den Freund der Haus- und Hofmusik.

Prokofjew zur Weihnacht

Prokofjew wird ja gerne auch zur Weihnachtszeit (z.B. mit Peter und der Wolf) genommen. Da hätte ich noch einen anderen musikalischen Beitrag mit Zitaten von Prokofjew anzubieten. Viel mir auch wieder ein. Berührt mich heute aber irgendwie noch mehr. Vielleicht, weil ich bald schon meinen zweiten Sohn erwarte. Wer weiss…

DD&D arbeitet mit Line6 KB 37

Demnächst werden die DD&D-Technikseiten mal überarbeitet. Vorab hier schon mal ein paar Infos zu dem, was auf der technischen Seite bei uns vor sich geht.

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VU-Meter des Line6 KB 37

Hauptsächlich für den Gesang aber auch für Bass, zusätzliche Gitarrenstimmen, zum Aufpeppen von Keyboardtracks aber auch einfach nur, um Arrangements zu vervollständigen, kurz: für alles mögliche benutzen wir seit einiger Zeit das Line6 Toneport KB 37. Dabei handelt es sich um ein USB-Keyboard mit AD/DA-Wandler und Vorverstärker für die Standardanwendungen im Homestudio.

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Rick Wright (* 28. Juli 1943 in London; † 15. September 2008)

„Ihn interessierte die Musik, nicht das Ego, das die Musik erschaffen hat.“

Richard Wright wurde bekannt als Keyboarder der legendären Rockband Pink Floyd. Für mich war er ein Vorbild für das Erzeugen von Stimmungen mit elektronischen Instrumenten. Mein letzter Arbeitsplatzrechner war nach ihm benannt. Gestern starb er – für mich überraschend – mit 65 Jahren an einem Krebsleiden.

Playlist für heute ist selbstverständlich Broken China, ein Soloalbum von Wright. Die einzige CD, bei deren Erwerb ich im Laden um eine Vorauszahlung gebeten wurde.

Erfahren habe ich von Rick Wrights Tod durch diesen Kommentar von Christian.

Zeigergeräte oder: Das Tor zur Hölle

Gestern war wieder Bandprobe. Neben einem Gitarrentrack zum Stück Phasselus, transponierten wir unser aktuelles Projekt „Последний путь“ auf eine stimmfreundliche Lage. Das wäre auch total super gewesen, wenn da nicht das Kabel vom Trackball einen Wackelkontakt gehabt hätte. Der Mauszeiger sprang also unvorhersehbarer Weise bei jeder zweiten Aktion nach rechts und zitterte dort am Rand rum. Nachdem ich ein Stück aus der Tischplatte gebissen hatte, sonderten wir den Trackball aus und fanden irgendwo zwischen Staubmäusen auch noch eine Microsoft Maus. Diese war jedoch so hoffnungslos eingedreckt, dass der Mauszeiger fortan über den Bildschirm hüpfte. Natürlich immer an den Stellen vorbei, die ich für meine Arbeit treffen musste. Ich glaube, wir brauchen da dringend etwas anderes.

Ich hatte es glatt schon vergessen…

MS Windows mag mich ja nicht. Und ich mag MS Windows irgendwie nicht. Einige Versionen mehr, andere weniger. Das liegt vielleicht daran, dass ich über meinen Apple II mit Apple DOS und CPM auf den Atari ST mit TOS und MINIX auf 386bsd und FreeBSD gekommen bin, bevor ich auf dem PC mit Windows 95 das erste Windows überhaupt auf einem Computer hatte. Gearbeitet habe ich auch eher mit HP-UX, Solaris, Linux usw. Na, und nun mache ich ja fast alles privat und geschäftlich mit Mac OS X mit einem BSD im Hintergrund und viel Pauken und Trompeten aber mit vielen Werkzeugen, mit denen ich sehr sehr gut klar komme. Und darauf kommt es ja am Ende an.

Am Wochenende wollten wir den Musik-PC aus dem Proberaum wieder in Gang bringen. Der lief lange Zeit mit Windows 2000. Eine Windows-Version, mit der ich persönlich noch am besten zurecht komme.

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