Ich muss an dieser Stelle einfach mal über meine drei aktuellen Lieblingsprogramme schreiben, zumindest wenn es um Themen, wie Notieren, Dokumentieren, Skizzieren/Planen und das Aufbereiten geht.
Der Emacs Editor ist ein echter Dinosaurier unter den Editoren und das bin ich auch. Und nachdem ich viele andere Editoren ausprobiert und auch gekauft habe bin ich wieder zurück zum Ursprung gekommen. Grund dafür ist, dass es eine Community gibt, die den Emacs „cool“ gemacht haben. Das Ergebnis: https://www.spacemacs.org/
Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, zwei Handys mit mir rum zu tragen oder schlicht kein privates Handy zu besitzen. Deshalb habe ich jetzt ein einfaches, kleines AndroidOne Handy mit zwei SIM-Karten. Allerdings war das auch Anlass, um meine täglichen Werkzeuge zu überdenken. Das schon lange von mir genutzte Joplin läuft auf vielen Plattformen und synchronisiert verlässlich mit der Nextcloud.
Noch zu Studienzeiten war ich ein großer GNU Emacs Fan. Damals schon hatte ich mir mal Org-Mode angesehen und hatte auch zu Zeiten des Agenda VR3 überlegt, ob man nicht mobil mit Org-Mode etwas anfangen könnte. Bei der Vortragsvorbereitung für das DFN-Forum im letzen Jahr, war ich dann erneut darauf gestoßen.
Ein “Tagebuch” oder besser “Journal” ist für mich seit geraumer Zeit ein absolutes Muss. Ich führe verschiedene Journale, o.a. für Artikel, Bücher, … die ich lese oder Podcasts die ich höre. Aber auch “Projekte” oder “Ideen”, an denen ich arbeite dokumentiere ich (mehr oder weniger gut) mittels Aufzeichnungen in einem Journal. Über die unterschiedlichen Vorteile schreibe ich gerne ein andermal im Detail.
Ausschnitt eines Screenshots
Die Software, die es fast vollständig geschafft hat, meine analogen Notizbücher zu verdängen ist dabei jrnl.sh. Grund ist der Minimalismus mit dem die Software daher kommt. Sicher wünsche ich mir manchmal einfach Bilder, Töne etc. Aber das simple notieren aus der Shell führt zu dem, was jrnl.sh für mich so nützlich macht: Volltextsuche oder noch besser die Suche über Stichwörter (Tags).
Was jrnl.sh für mich gefehlt hatte war die Nutzbarkeit über mein Android mini Tablet, sozusagen als digitale Variante eines A5 Notizbuchs. Das funktioniert aber ziemlich gut über Termux. Die Synchronisation mache ich über Nextcloud.
Wie kann ich RSS-Feeds über verschiedene Geräte synchron halten und Artikel und Webseite später ggf. offline lesen und dabei meine Privatsphäre waren? Oder anders ausgedrückt: Welche Alternativen gibt es zu Google Reader, Feedly, Pocket und Instapaper unter meiner eigenen Kontrolle (On Premise)?
Nach dem Überblicksartikel zu meinem Bühnensetup und der Erörterung der Hardware, möchte ich nun im Überblick auf die verwendete Software eingehen.
MainStage 2 ist das Kernstück der Software auf der Bühne. Hier läuft alles zusammen und von hier wird alles gesteuert. Das Bild zeigt den Editor-Modus von MainStage 2. Ich habe MainStage 2 damals zusammen mit Logic gekauft. Mit dabei war ein Satz an virtuellen Instrumenten, die gut die Standardpalette für Sounds abdecken und für mich in weiten Teilen den Sampleplayer Korg X3k ersetzen. Mittlerweile gibt es MainStage auch einzeln im Appstore in der Version 3. MainStage bietet die Möglichkeit Keyboard-Zonen und Layer zu definieren und damit beliebige virtuelle oder MIDI-Geräte anzusteuern. Ferner können Audioquellen gemischt werden. WAV-Player ermöglichen das Abspielen von Halbplaybacks und alles kann mit beliebigen Effekten belegt und gemischt werden. MainStage ersetzt damit für mich den Keyboard Sub-Mixer, die Miditemp MIDI Matrix und die Bodeneffektgeräte für Geige und Gitarre.
Für das Arbeiten an neuen Stücken und für Aufnahmen benutzen wir je nach Anwendungszweck ganz verschiedene Hardware bei DD&D, die sich z.T. über die Jahre angesammelt hat. Bei Auftritten geht es jedoch darum, den Aufwand zu reduzieren, um wenig tragen, aufbauen und entstören zu müssen (siehe hierzu „MainStage Setup: Einleitung“). Im Folgenden beschreibe ich die einzelnen Hardware-Komponenten des Bühnenaufbaus und benenne Alternativen und Überlegungen dazu.
Beim letzten Konzert fragte mich der Tonmann nach meinem Keyboard/Geigen-Setup, das ich mir aufgebaut hatte. Die Frage brachte mir ins Gedächtnis zurück, dass auch ich mir diese Konfiguration erarbeiten musste und es daher lohnt, die Erfahrungen und Überlegungen kurz zusammenzuschreiben, die zu diesem Aufbau geführt haben.
Ich spiele Keyboard, E-Geige und E-Gitarre live und steuere alles über ein MacBook mit einem Soundmodul mit fertigem Submix für alles. Wo nötig können wir als Band auch mit Sequenzer/Halbplayback Parts und Klick für unseren Schlagzeuger arbeiten. Und das alles über eine Software gesteuert.
Mein Weblog brauchte Anfang des Jahres unbedingt einige (auch sicherheitsrelevante) Updates. Ich nutzte die Gelegenheit, mich von einigen alten Plugins und anderem Schnickschnack zu trennen und machte der besseren Darstellung auf allen möglichen Geräten zu liebe auch eine Aktualisierung des Layouts. Ein bisschen was habe ich aufs neue Layout gerettet, damit sich jeder noch „zu Hause“ fühlt.
Wie geht es nun weiter mit diesem Blog? Nun – alles ist möglich – nichts ist verpflichtend. Wenn es ein Thema gibt, über das es zu bloggen lohnt und ich irgendwann dazu komme, es auch umzusetzen, dann werde ich es einfach tun. Wenn hier wieder ein Jahr nichts steht, ist das für mich auch nicht schlimm.
Ich bin ein großer Fan des ePub Formats. ePub leistet in meinen Augen hervorragend das, wozu es entworfen wurde: Es ist ein geräteunabhängiges Ausgabeformat, das eine Anpassung der Inhalte auf die jeweiligen Ausgabegeräte zu lässt. Es ist vereinfacht so etwas, wie ein Format für HTML-Seiten zum Mitnehmen (technisch gesehen steckt auch nicht viel anderes dahinter).
Ich benutze ePub zum Lesen von Büchern, von Romanen über Gedichte, Ratgeber, Lehrbücher bis hin zu Notizen für mich, wie Agendas bzw. Skripte oder Zusammenstellungen von Informationen, wie z.B. Materialsammlungen für Besprechungen, Vorträge usw.
Die ersten Stammleser haben sich bereits erkundigt, ob es mir gut geht. Zu lange war jetzt nichts mehr in diesem Blog zu lesen. Beruhigend kann ich sagen: „Die Gerüchte über meinen Tod sind stark übertrieben.“ (Mark Twain)
Die Pause ist zum einem meinem Umzug in einer neue Wohnung (mit zwei Kinderzimmern) geschuldet, vor allem aber der Tatsache, dass ich die Abteilung und die Position innerhalb meiner Arbeitsstelle gewechselt habe. Bislang war ich stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Identity Management. Nun habe ich die Abteilung Infrastruktur als Abteilungsleiter übernommen.