Meine Promotion ist seit heute 10:00 Uhr offiziell abgeschlossen

Heute gegen 10:00 Uhr bin ich vom Einsteinufer die 500 Meter zum Franklingebäude gefahren, um dort meine Promotionsurkunde in Empfang zu nehmen.

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Ich darf nun den akademischen Grad Doktor der Ingenieurwissenschaften kurz Dr.-Ing. tragen. Auf meiner Homepage an der TU Berlin habe ich eine Seite erstellt, auf der ich in nächster Zeit Material zu meiner Arbeit zusammentragen werde und vor habe deren Früchte und Weiterentwicklungen zu dokumentieren.

Dipl.-Irgendwas und Dr.-Irgendwasanderes… Egal!

Die Veröffentlichung meiner Dissertationsschrift ist nun offiziell und die Arbeit unter folgender URL amtlich: http://opus.kobv.de/tuberlin/volltexte/2010/2635/ Damit bin ich quasi nach Promotionsordnung schon Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.).

Leider enden an dieser Stelle auch schon die guten Neuigkeiten. Der Nachweis darüber fehlt mir noch immer. Es kommt aber noch dicker. In der Liste der Promotionen 2010 werde ich auch noch mit falschem akademischen Grad geführt.

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Natürlich ist es verwirrend, dass ich vom Diplominformatiker zum Dr.-Ing. werde. Aber so ist nun einmal die Promotionsordnung. Und ich habe mich auch schon darauf eingestellt, die eine oder andere Nachfrage dazu oder den einen oder anderen Tippfehler in Zukunft zu sehen. Ich dachte aber schon, dass die Fakultät selbst da keine großen Probleme mit hat.

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Warum ich auch heute noch immer kein Doktor bin

Ich muss zunächst ein paar Dinge klarstellen: Erstens möchte ich hier niemanden anschwärzen oder in die Pfanne hauen. Die Nebenrollen in meiner eigenen kleinen Tragödie haben entweder nur genau das gemacht, wofür sie bezahlt wurden oder eben kleine Fehler, die einfach mal passieren können. Zweitens möchte ich hier nicht rum heulen, obwohl es schwer ist die Geschichte in Gänze einfach mal nur sportlich zu sehen. Auf der anderen Seite bin ich es gewohnt, dass – sagen wir – nicht immer alles glatt läuft und es hat mich noch nicht davon abgehalten am Ende doch ans Ziel zu kommen.

Die Vorgeschichte: Am 9. Februar 2010 habe ich, wie hier berichtet meine wissenschaftliche Aussprache gehabt. Formal letzter Schritt ist danach nur noch die Veröffentlichung der Arbeit und die Aushändigung der endgültigen Urkunde. Von einem Gutachter hatte ich noch ein paar Hinweise bekommen in Bezug auf die Notation bestimmter Sachverhalte in meiner Arbeit und es waren natürlich wie immer noch ein paar sprachliche Dinge zu verbessern.

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Meine wissenschaftliche Aussprache in Bildern

Mir wurden freundlicher Weise einige Fotos von meiner Verteidigung zugespielt, die ich an dieser Stelle auch veröffentlichen darf. Ich bin gerade dabei die letzten formalen Handlungen durchzuführen bzw. vorzubereiten, die zum Abschluss dieses Megaprojektes führen.

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Sammeln vor dem Vortrag

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Meine Kollegen schenken mir zur Promotion einen iRiver Story E-Bookreader

Es gibt so Momente, in denen sogar ich einfach nur sprachlos bin. So geschehen, als ich das Paket auspackte, dass mir meine Kollegen kurz nach der erfolgreichen Aussprache übergaben. Darin enthalten ein iRiver Story. Natürlich war dieses Geschenk nicht ganz zufällig. Seit einiger Zeit wünsche ich mir so einen E-Book Reader und ich habe wohl nicht nur einmal davon erzählt.

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Also reden wir auch hier mal über E-Bookreader im allgemeinen und den iRiver Story im Speziellen.

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Der Tag war lang – machen wir es kurz

Meine Beine tun mir weh. Schlimm weh… echt. Ich war heute auch richtig viel auf den Beinen und das rächt sich nun wirklich. Vor allem stehen, wenig laufen… Puh!

Bilder zur Illustration habe ich noch keine greifbar. Viel sagen kann ich zum heutigen Tag auch noch nicht. Nur so viel: Es ist geschafft. Ich habe heute meine wissenschaftliche Aussprache gehabt und bestanden.

Ich habe nun eine „Vorläufige Bescheinigung“ bekommen, in der ich noch einmal darauf hingewiesen werde, dass diese mich noch nicht berechtigt den Grad „Dr.-Ing.“ zu tragen. Das erfolgt nun im letzten Schritt nach der Veröffentlichung meiner Dissertationsschrift (in meinem Fall elektronisch). Am Ende gibt es noch mal eine richtige Urkunde. Aber das sind alles nur noch Formalien.

Ich bin durch, es ist geschafft.

Leben duck Dich, ich komme zurück!

Nur noch drei Tage!

Viel kann ich nicht mehr machen, ausser Vortrag üben und Ruhe bewahren. Zwischendurch schaue ich noch mal durch Bücher und Papersammlungen, um mir ins Gedächtnis zurückzurufen, wovon ich da überhaupt rede. Noch drei Tage, dann habe ich dieses Kapitel endlich abgeschlossen. Als ich gerade Dominik ins Bett gebracht habe, ist mir auch wieder sehr klar geworden, wofür das u.a. sehr sehr wichtig ist.

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Der Countdown läuft – man hab ich die Hosen voll!

Thomas, nicht übertreiben […] einmal am Tag den vortrag halten reicht vollständig […] du bist ja kein Anfänger

Also heute habe ich schon wieder nicht geübt. Noch eine Woche! Die Erkältung wird immer schlimmer. Frau und Eltern hat es jetzt auch erwischt…

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Es standen noch einige kleine aber wesentliche Änderungen an, die ich morgen aber fertig haben werde und dann kann geübt werden, was das Zeug hält.

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Manchmal muss man bei einem Vortrag dann noch mal ganz zurück, um wieder das große Bild sichtbar zu machen, das vor lauter kleinen Korrekturen abhanden gekommen ist.

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Vortrag zur wissenschaflichen Aussprache

Je stille es hier auf dem Blog wird, desto näher rückt die Aussprache und desto schlecht laufen die Vorbereitungen, Zwischenergebnisse und der Rest.

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Auf Arbeit mussten wir jetzt noch einen Einbruchfall in unserer Kartenausgabestelle (der RA für die Chipkarten etc.) durcharbeiten. Das wird uns noch zwei Tage Sicherheitschecks, Backups wieder einspielen etc. kosten, bis wir sicher sein können, das eine Manipulation der Systeme dort auszuschliessen ist. Ganz davon abgesehen läuft die Vorbereitung auf meine wissenschaftliche Aussprache jedoch einigermassen schlecht.

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