Meine Jahresbilanz: Jogging 2013

Mit dem 30. Dezember endet mein Trainingsplan für 2013 und damit für mich ein Laufjahr, mit dem ich sehr zufrieden bin. 2012 hatte ich mir vorgenommen, mehr Sport zu machen. Dieses Ziel habe ich definitiv erreicht. Ich bin meinen ersten Wettbewerb gelaufen (ASICS Grand 10) und bin für den nächsten im Mai 2014 angemeldet. Über 400km bin ich dieses Jahr gelaufen. Fast 50 Stunden habe ich mit Joggen verbracht. 50 Stunden, von denen sich jede einzelne gelohnt hat. Gelohnt nicht im Sinne von Trainingseffekt oder erreichten Zielen, sondern gelohnt im Sinne von sinnvoll verbrachte Zeit mit Entspannung, draußen in Bewegung und einem immer besseren Gefühl danach.

 

Vergleich Distanz / Kalorien beim Laufen in den Jahren 2010 bis 2013
Vergleich Distanz (blau) / Kalorien (grün) beim Laufen in den Jahren 2010 bis 2013

 

Die Gemeinheit: Trotz (eigentlich wegen) permanent steigendem Trainingspensum (Verdopplung 2013 im Vergleich zum Vorjahr), sinkt der Kalorieumsatz pro gelaufenen Kilometer immer weiter. Auf der anderen Seite jubeln alle Gelenke über jedes Kilo, dass ich runter habe. Ansporn, auch daran weiter zu arbeiten.

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MyGTD v1.5 – Wie sich meine GTD-Routinen ändern

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Never change a running System. Hatte ich nicht an genau dieser Stelle mehrfach davon berichtet, wie toll mein GTD-System ist? Warum sollte ich dieses System ändern? Nun, nachdem sich mein Betätigungsfeld geändert hatte, zeigten sich einige Probleme des aktuellen Systems:

Für die Wochenrevision, die ich bislang immer am Freitag durchgeführt hatte, steht mir nun nicht mehr genügend Zeit zur Verfügung. Viel mehr war es so, dass ich die Wochenrevision nur noch dazu benutzte, meine Aufgaben aus dem Notizbuch ins OmniFocus zu übertragen und die Mails, die ich zuvor nach @ACTION verschoben hatte in Aufgaben im OmniFocus zu verwandeln. Die so wichtige Priorisierung und Terminierung der Aufgaben hatte dann keine Zeit mehr. Und so kam es, dass es einige Aufgaben aus Besprechungsnotizen oder Mails gar nicht ins GTD-System schafften, bevor der Termin bereits abgelaufen war.

Das Lösungsprinzip lag auf der Hand: Ich musste die Eingabequellen (Notizbuch, Besprechungsnotizen, Mailordner) weiter reduzieren und Arbeitsschritte einsparen. Bei der Gelegenheiten ließ ich aber gleich noch ein paar Ideen mit einfließen, auf die ich zwischenzeitlich gestoßen war und die ich mittlerweile erfolgreich testen konnte.

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Neujahr – Broken by Design

Tauwetter, schmuddlige Straßen, Katerstimmung, Quengelkinder. Unausgeschlafen tappe ich durch den Dreck der Party vom Vortag. Der Dreck erstreckt sich nicht nur über die Wohnung, sondern auch auf die Straße vor dem Haus. Aufgeweichte Knaller und Raketenreste auf schwarz-braun-weißem Schnee mit gelben Sprenkeln. Und das soll jetzt das neue Jahr sein, in das ich so viel Erwartungen gesteckt habe?

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Beim neuen Jahr ist es wie beim Joggen. Ein Kaltstart tut selten gut. Auch dem neuen Jahr muss man etwas Zeit lassen – vor allem sich selbst. Gerne übernimmt man sich in den ersten Tagen und hat schneller alle guten Ideen und Vorsätze über den Haufen geworfen, als der Müll in den Straßen beseitigt ist.

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Winter: Die Grenze der Rationalisierung

Erst, wenn alles privatisiert, modernisiert und der letzte ungelernte Arbeiter entlassen ist, werdet ihr feststellen, dass Eure Fertigungsanlagen beim Schneeräumen nicht helfen können.

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Ich habe es schon mindestens zwei Jahre erzählt, bis meine Freunde (ja, ich bestehe noch immer darauf, welche zu haben) es nicht mehr hören konnten: Winter gab es schon immer und Winter war auch immer irgendwie wie Winter nun einmal ist. Während wir durch fortschreitende Zivilisierung dem Winter mehr und mehr den Schrecken nehmen konnten, weil wir nun Heizungen, richtig gute Winterklamotten und Antibiotika haben, sind wir nun dabei durch Rationalisierung dem Winter neue Schrecken zu geben.

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Kleine Geschenke erhalten die Kundschaft

Es gibt Firmen, die mir das Gefühl vermitteln, als Kunde eine Last darzustellen. Es gibt Läden, wie Lehmanns z.B., von denen ich mich sehr ernstgenommen fühle. Anfragen werden dort ganz offensichtlich mit viel Einsatz bearbeitet. Dann folgt ein Rückruf.

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Und dann gibt es Firmen, die man nicht einmal fragen muss. Da kommt doch am Freitag ein Päckchen. Ich habe keins erwartet. Also schnell mal auf den Absender schauen, ob es vielleicht aus Griechenland kommt.

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Ein Tag ganz nach meinem Geschmack

Wenn mich einer fragt, wie ich mir einen richtig gelungenen Tag vorstelle, dann kann ich ihm als Beispiel mal den Tag gestern beschreiben. Da kam eine Menge Quengeln und nerviges Diskutieren mit den Jungs vor. Das war am Ende aber nicht wirklich relevant, denn ich glaube die ganze Familie hatte unglaublich viel Spaß – und das miteinander und das noch bei Tageslicht, Bewegung und viel frischer Luft.

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Als ich mit Dominik den Samstag davor im Supermarkt den Wocheneinkauf gemacht hatte, fiel sein Auge auf einen Drachen. So ein typischer schlichter Plastikdrache mit aufgedrucktem Adler. Und nachdem zunächst meine Antiramschstimme zu mir sprach, meldete sich eine andere Stimme zu Wort und sagte: Ist doch egal. Es ist ein Drache, er wird fliegen, Dominik kann das mal erleben und es wird leichter sein nächstes Jahr den Bau eines eigenen Drachen zu motivieren.

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Wem gebe ich mein Geld?

Es ist mittlerweile schon wieder zwei Wochen her, als im WDR unter Servicezeit das Thema „Grüne Banken“ angesprochen wurde. Dort wurde berichtet, dass diese Banken mittlerweile voll im Trend liegen. Diesem Trend bin ich ohne es zu wissen auch gefolgt. Seit Mitte diesen Jahres bin ich selbst Kunde bei der Ethikbank und das ist auch gut so.

Wonach wählt man seine Bank aus? Also ich spreche zunächst einmal von der, die mir ein Girokonto zur Verfügung stellt, dass ich heute fast überall brauche. Ich spreche von der Bank die zunächst einmal mein Gehalt „geliehen“ bekommt, die mit dem Geld arbeiten kann und die dafür den Zahlungsverkehr mit meinem Vermieter, meinen Versicherungen, … und nicht zu vergessen der GEZ übernimmt.

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Kurze Onlinepause

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Von Freitag bis Sonntag werde ich irgendwo in Neufünfland zelten sein. Ich werde kein Notebook dabei haben und werde mein Telefon auch nur zum Telefonieren benutzen und um zu prüfen, ob es auf Arbeit irgendwelche Notfälle gibt. Blogs, Facebook, Twitter und Co gibt es dann wieder ab Montag. Begleiten wird mich neben meiner Familie meine Canon EOS 30 mit ein paar S/W-Filmen ach, und zum Lesen nehme ich mir aber meinen eBookreader mit. Der mnmlist nennt das digital vacation.

Tag der offenen Gärten: Ausflug zum Kräutergarten Lübars

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Es ist nun schon ein paar Tage her. Da die Gärten jedoch auch noch einmal im September öffnen, kommt dieser Beitrag als Tipp noch sehr rechtzeitig. Im Rahmen der “Offenen Gärten 2010” öffnete auch der Kräutergarten Lübars seine Pforten für jeden Interessierten und wir zeigten uns interessiert.

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Meine Promotion ist seit heute 10:00 Uhr offiziell abgeschlossen

Heute gegen 10:00 Uhr bin ich vom Einsteinufer die 500 Meter zum Franklingebäude gefahren, um dort meine Promotionsurkunde in Empfang zu nehmen.

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Ich darf nun den akademischen Grad Doktor der Ingenieurwissenschaften kurz Dr.-Ing. tragen. Auf meiner Homepage an der TU Berlin habe ich eine Seite erstellt, auf der ich in nächster Zeit Material zu meiner Arbeit zusammentragen werde und vor habe deren Früchte und Weiterentwicklungen zu dokumentieren.