„Was habt ihr getan, als die Rechten wieder in den Reichstag einzogen?“

Ich empfehle allen Unentschlossenen und Leuten, die niemanden mehr wählen können noch mal das Anhören der letzten Folge „Lage der Nation“.

Leider finde ich gerade die Quelle nicht mehr (vielleicht kann mir da jemand auf die Sprünge helfen). Aber ich hatte sinngemäß zum Thema Protestwahlen (wie in den USA und auch hier in Europa geschehen) den radikalen aber treffenden Vergleich gehört: Aus Protest irgendeine radikale Partei zu wählen, hauptsache „das System brennt“ sei so, als würde man sich über das Hotelzimmer, das man bekommen hat richtig aufregen und aus Protest ins Bett kacken… und müsste dann darin schlafen.

Uneinigkeit besteht darin, wie man Protest geeignet ausdrücken kann oder nicht. Auf jeden Fall ist Die Partei mein persönlicher Gewinner, was Wahlplakate angeht. 🙂

Hört auf euer Gewissen! Und dann wählt, was ihr müsst! Aber wählt! Und überlegt euch, was ihr sagen werdet, wenn man euch fragt: „Was habt ihr getan, …?“

March for Science

Für alle, die morgen mit mir zusammen für die Wissenschaft und für Entscheidung auf Evidenzbasis auf die Straße gehen wollen, hier noch mal der Link zu den alternativen Fakten über die March of Science in Berlin: http://marchforscienceberlin.de/ (Schade, dass die Veranstalterin es nicht hinbekommen hat, eine anständige https-Konfiguration zu basteln.)

Für alle, die nicht dort hingehen werden gibt es in diesem Artikel von Martin Ballaschk gute Gründe dafür, dies nicht zu tun. Ich verlinke den Artikel, weil ich seinen Argumenten in weiten Teilen zustimme und zum anderen Wissenschaft genau von Kritik und Diskurs lebt und leider genau deshalb selten der Lieferant für die ganz einfachen Antworten ist.

Mindestens in eine der Kerben schlägt auch Ranga Yogeshwar in seinem Interview bei Heise.

Denn zwei Dinge dürfen nicht verwechselt werden: Die Wissenschaft muss (politisch) neutral sein, aber nicht unpolitisch. Wenn der gesellschaftliche Diskurs dem Stand der Wissenschaft wiederspricht, so ist es auch die Aufgabe der Wissenschaftler dies richtigzustellen.

Update

Die drei Artikel muss ich noch als weitere lesenwerte Quellen nachschieben:

Voraussetzungen

Beworben wird das HomeMatic-System gerne im Zusammenhang mit Heizungssteuerung und bis zu 30% Energieeinsparung. Wie diese erreicht werden können, ist mir nicht klar (BTW: zu viert verbrauchen wir auch z.B. weniger Strom als der durchschnittliche Zweipersonenhaushalt in Deutschland). Wie hoch meine Heizkosten sein müssen, damit die 30% irgendwann die Anschaffungskosten kompensieren will ich mir gar nicht ausmalen. Ich bin aus anderen Gründen zum HomeMatiker geworden.

Verlauf KWh 2016 (absichtlich ohne Skala)

Tatsächlich war unser erstes Projekt ein Heizungsprojekt. Allerdings ging es nicht darum Heizkosten zu sparen, sondern einen Designfehler zu beheben, den unsere Installation zu Hause hatte und dabei gleich noch das Problem zu lösen, dass dazu führte, dass es im Wohnzimmer immer zu warm und in den Kinderzimmern immer zu kalt war, unsere Heizungen dazu neigten zu pfeifen (anscheinende verkalkte Ventile) und dass es allzuoft an Weitsicht und Disziplin mangelte, so dass es zum Schlafen zu warm oder zum Aufstehen zu kalt und überhaupt vor allem in den Räumen immer gerade richtig warm ist, wo sich gerade keiner aufhält. Bis auf die Katzen vielleicht, die dahin gehen, wo es warm ist im Winter und nicht wo der Fernseher steht.

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Laufmotivation

Auf die Schnelle finde ich in meinen Aufzeichnungen nicht, wann ich eigentlich wieder mit dem Laufen begonnen hatte. Die Daten bei Garmin gehen bis 2010 zurück. Blogeinträge finde ich auch aus 2009. Aus der Zeit vor dem Studium etc. gibt es praktisch keine Aufzeichnungen. Vermutlich ist das gut so, denn die Bestzeiten aus der Zeit, in der ich 20 war, werde ich sicherlich nie wieder erreichen. Auf der anderen Seite ist das auch überhaupt nicht wichtig.

Weiter als 65%
Weiter als 65%

Meine Garmin App gibt mir Statistiken, wie diese hier an die Hand. Ich renne längere Strecken, als 65% der Männer in meinem Alter (die auch ihre Daten an Garmin verschenken). Das ist doch “nett”.

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Fitbit und Vector Watch: Nachtrag zu Pebble

Zufällig stoplerte ich gestern über den Hinweis, dass nun auch Vector Watch zu Fitbit gehört. Wie auch in anderen IT-Sektoren schrumpft hier die Auswahl erheblich zusammen. Die größte Auswahl dürften die Sportuhren mit Smartwatch-Funktionen darstellen gefolgt von diversen Modellen die entweder auf Android oder iOS festgelegt sind.

In den Kommentaren des Golem-Artikels kommt u.a. der Hinweis auf klassiche Uhrenhersteller, die langsam nachziehen. Vielleicht ist hier ja etwas dabei, das nachhaltiger und eher meinen Anforderungen entsprechend ist.

Hinweise nehme ich natürlich gerne als Kommentar oder via E-Mail entgegen.