PlantUML, Spacemacs und Pandoc

Ich muss an dieser Stelle einfach mal über meine drei aktuellen Lieblingsprogramme schreiben, zumindest wenn es um Themen, wie Notieren, Dokumentieren, Skizzieren/Planen und das Aufbereiten geht.

UML Diagram: PlantUML, Spacemacs, Pandoc, PlaintextDer Emacs Editor ist ein echter Dinosaurier unter den Editoren und das bin ich auch. Und nachdem ich viele andere Editoren ausprobiert und auch gekauft habe bin ich wieder zurück zum Ursprung gekommen. Grund dafür ist, dass es eine Community gibt, die den Emacs „cool“ gemacht haben. Das Ergebnis: https://www.spacemacs.org/

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Teures Smart- und Internetzeug schon morgen für die Tonne

Na, wann ist Dein Smartphone eigentlich End-of-Life? Nein, ich meine nicht, wann Du ein neues haben möchtest. Ich meine: Welches Ablaufdatum hat der Hersteller von Deinem Handy da drauf geschrieben? Was soll da ablaufen, fragst Du? Die Software! Irgendwann gibt es einfach keine Updates mehr für Dein Handy, Deinen Router, Deinen Laptop, Dein Tablett, … alles, wo Computer drin sind (trifft heute auf fast jeden Toaster zu) und was irgendwie Zugang über Internet hat (streng genommen eigentlich auch Bluetooth und alles mögliche Zeug, über das man die Geräte fern steuern kann).

Ich gehe hier regelmäßig die Decke hoch, wenn ich immer mehr durch Zufall herausfinde, dass eines meiner Geräte seit x keine Updates mehr bekommen hat und nach langem Recherchieren sich herausstellt, dass da auch nichts mehr kommen wird und – und deshalb ist das wichtig(!!) – es natürlich die eine oder andere Sicherheitslücke zu dem Gerät gibt.

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FacExit

Ein sehr kluger Mann scherzte einmal, er sei ein Meister im Aufhören mit dem Rauchen – er hätte es schon hunderte Male gemacht.

Auszug: Meine Vorsätze für 2019 🙂

Seit Monaten überkommt mich immer wieder der Impuls, meinen Facebook Account zu löschen. Doch während mich das bisher immer wieder dazu brachte, dann wieder in Facebook rein zu schauen (man muss ja sehen, was man versäumen würde), ist es heute so, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann, wann ich das letzte Mal in Facebook rein geschaut habe. Grund war die hohe Arbeitsbelastung der letzten Monate, die ich zu Lasten meiner Online- und nicht meiner Offlineaktivitäten versucht habe abzufangen. Und ich stelle fest, ich brauche es nicht.

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Eingabegeschwindigkeit – Vergleich zwischen Laptop, Tablet, Smartphone und Papier (Update)

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Im Büro eilt mir mittlerweile schon der Ruf voraus, ich würde praktisch überall mit meinem Netbook oder einem schwarzen Notizbuch auftauchen. Das ist wenig überraschend. Schließlich möchte ich irgendwo einen Diskussionsstand festhalten und Aufgaben erfassen. Selbst wenn es Aufgaben anderer sind, möchte ich das irgendwo notiert haben. Entscheidend ist der Überblick: Was passiert in welchem „Projekt“ als nächstes.

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MyGTD v1.5 – Wie sich meine GTD-Routinen ändern

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Never change a running System. Hatte ich nicht an genau dieser Stelle mehrfach davon berichtet, wie toll mein GTD-System ist? Warum sollte ich dieses System ändern? Nun, nachdem sich mein Betätigungsfeld geändert hatte, zeigten sich einige Probleme des aktuellen Systems:

Für die Wochenrevision, die ich bislang immer am Freitag durchgeführt hatte, steht mir nun nicht mehr genügend Zeit zur Verfügung. Viel mehr war es so, dass ich die Wochenrevision nur noch dazu benutzte, meine Aufgaben aus dem Notizbuch ins OmniFocus zu übertragen und die Mails, die ich zuvor nach @ACTION verschoben hatte in Aufgaben im OmniFocus zu verwandeln. Die so wichtige Priorisierung und Terminierung der Aufgaben hatte dann keine Zeit mehr. Und so kam es, dass es einige Aufgaben aus Besprechungsnotizen oder Mails gar nicht ins GTD-System schafften, bevor der Termin bereits abgelaufen war.

Das Lösungsprinzip lag auf der Hand: Ich musste die Eingabequellen (Notizbuch, Besprechungsnotizen, Mailordner) weiter reduzieren und Arbeitsschritte einsparen. Bei der Gelegenheiten ließ ich aber gleich noch ein paar Ideen mit einfließen, auf die ich zwischenzeitlich gestoßen war und die ich mittlerweile erfolgreich testen konnte.

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Wie geht Internet im Zug?

Gerade sitze ich am Lagerfeuer in einem eigens dafür gebauten Häuschen an meinem Urlaubsort in Brandenburg. Meinem MacBook kann ich hier Internet nur via Bluetooth, Handy und UMTS beibringen. Die Anbindung ist dann nicht besonders gut. Und das erinnerte mich an eine Idee, die ich auf meiner letzten Dienstreise hatte.

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Damals war ich unterwegs zu einer Tagung. Diese fand im Süden Deutschlands statt und forderte eine viele Stunden dauernde Zugfahrt. Diese Zeit wollte ich natürlich unbedingt auch zum Arbeiten nutzen. Immerhin wird es ja als Arbeitszeit auch bezahlt. Meine Ausrüstung: Ein Laptop, ein USB-Stick und ein UMTS-fähiges Handy. Im ICE funktioniert beides meist ganz gut. Man kommt gerade auf EDGE-Geschwindigkeiten. Aber es klappt irgendwie, jedoch lange nicht die gesamte Fahrt lückenlos. Ganz problematisch werden die Abschnitte, die ich mit dem RE zurücklegen muss. Hier ist eine stabile Internetverbindung Glückssache.

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Ich bin ein bekennender Laptopmann

Auf der Konferenz MiPo’11 erwähnte Prof. Dr. Karsten Wendland in seiner Eröffnungsansprache das Welzersche Theorem: „Das Gute schrumpft umgekehrt proportional zur Ausdehnung der Arbeitszeit.“ Diese These war provokativ genug, um mich dazu zu veranlassen den kompletten Artikel zu suchen und zu lesen.

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Phasen zur Arbeitsstrukturierung

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Die Idee von der Einteilung der Arbeit in Phasen ist uralt. Das Denken in Abschnitten ist uns praktisch von der Natur vorgegeben. Die Jahreszeiten bestimmen die Arbeitsschritte beim Ackerbau, eine Jagd beinhaltet immer wieder ähnliche Schritte, die durchzuführen sind, unser ganzes Leben lässt sich in Abschnitte teilen. So verwundert es nicht, dass auch kreative Arbeit, wie das Musizieren, die Bildende Kunst aber auch das technische und lyrische Schreiben klassischer Weise in Schritte oder Phasen eingeteilt werden kann. Die fortschreitende Digitalisierung bietet uns jedoch die Möglichkeit, die Grenzen zu verwischen. Ich gehe so weit zu sagen, dass sie uns in Versuchung führt, phasenlos zu arbeiten, was leicht zu einer unstrukturierten und ineffizienten Arbeitsweise führt.

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Aufgaben in Kontextlisten verstecken

Einer der entscheidenden „Tricks“ bei GTD ist die Übertragung der anstehenden Aufgaben in Kontextlisten. Die Idee dahinter ist die, dass ich egal, wo ich gerade bin (@Büro, @Daheim, @Besorgungen, …) die passende Liste zur Hand nehme und mir eine geeignete Aufgabe von dieser Liste suche, die ich dann abarbeite.

Solche Listen kann man sich mit beliebiger Software oder auch auf Papier anlegen. Ich benutze OmniFocus (für Mac und iPhone) als GTD-System. Dieses Programm unterstützt für jede Aufgabe die Angabe eines Projektes, zu dem die Aufgabe gehört und die Angabe eines Kontextes, in dem die Aufgabe erledigt werden kann. Neben Orten gibt es auch Kontexte, die von Voraussetzungen, wie Geräten oder Gegebenheiten abhängen, wie z.B. @Online, @Telefon,@Lesen/Durcharbeiten. Und dann gibt es noch Personenkontexte, wie @Besprechungen.

Der große Vorteil:

  • Wenn ich kommenden Dienstag auf Dienstreise gehe, kann ich mir die Materialien auf das Netbook kopieren, die nicht von Internet, Telefon oder Materialien in meinem Büro oder anderswo abhängen.
  • Wenn ich eine Besprechung mit irgendjemanden plane, kann ich meine Besprechungslisten durchsehen, damit ich gleich die wichtigsten Dinge mit dieser Person zur Sprache bringen kann usw.

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Das Widget „Where To Focus“ hilft einem dabei, Kontextlisten mit besonders vielen Aufgaben ausfindig zu machen. Das müssen im Zweifel natürlich nicht die dringendsten sein.
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