Flüchtige Hundebekanntschaften und Sonnenuntergänge

Beim LichtMal habe ich meinen Ruf als „Katzenfotograf“ weg. Grund dafür sind die ganzen Bilder und Geschichten, die ich u.a. auch hier im Blog unter „Mitbewohner“ einsortiere. Heute bin ich aber vor allem Hunden begegnet.

Hund im Sanitärgeschäft

Dieser stolze Kollege hier saß in der Tat im Schaufenster eines kleinen Sanitärhauses auf dem Weg zu meiner Arbeit. Das sind diese Momente, wo man an einem Schaufenster vorbeiradelt und denkt: „Is‘ ja komisch. Ein Hund im Schaufenster… Ein Hund im Schaufenster?“ Etwa 500 Meter weiter kam ich zum Stehen, drehte kurz um und zückte meine neue Kamera.

Also eigentlich musste ich sie gar nicht zücken. Denn sie hängt beim Radfahren in der Bereitschaftstasche über die Schulter auf dem Rücken. So ist sie noch hinreichend gut geschützt aber schnell verfügbar.

Aber beginnen wir doch von Anfang an:

Selbstportrait im Bad

Seit Annette in der Apotheke arbeitet und nicht mehr in der Uni, beginnen die Tage recht früh. In der Regel frühstücke ich mit Annette und gehe dann erst duschen. Ich wollte eigentlich gerade los zur Arbeit, da winkten mich meine Mutter und meine Oma rüber in Omas Wohnung und da lernte ich sie kennen: Bella.

Bella (Closeup)

Oma hatte schon verschiedene Bellas. Hunde heißen bei Oma eben einfach Bella. Bella war ein Geschenk meiner Mutter an meine Oma. Bella wollte niemand. Und eine (sicher durch die Familie nicht ganz so) einsame Oma und ein kleiner Hund kann manchmal eine sehr fruchtbare Kombination sein.

Bella

Als ich nach Hause zurück kam, war Bella schon nicht mehr da. Das „Warum“ kann und möchte ich hier nicht genauer erörtern. Aber manchmal sind in schwerwiegene Entscheidungen halt noch Leute eingebunden, von denen man nie geglaubt hätte, dass sie zum Thema etwas zu sagen hätten.

Regenbogen im Spinnennetz

Aber zurück… Wenn man auf dem Radweg richtig gut aufpasst, sieht man auch solche Kunstwerke. Ein kleines Spinnennetz zwischen Ästen am Wegrand gestreift durch die Sonne und glitzernd in allen Regenbogenfarben.

Thomas bei Balzac

Auf Arbeit habe ich zumindest ein Kleines Stück mal fertig bekommen. Grund genug, um sich beim Balzac Kaffee gegenüber mit meinem Schwager und Klaus gemeinsam mal einen Kaffee zu genehmigen und über alle wichtigen Theman zu reden – nur nicht über die Arbeit ;-)

Rückfahrt in den Sonnenuntergang I

Einen Tag in der Woche hat Annette früher Schluss. An diesem Tag versuche auch ich früher von der Arbeit weg zu kommen. Dieses Mal hat das aber nicht gut geklappt. Ich sollte noch etwas für sie erledigen, was zu Hause nicht ging und bin daher pünktlich zum Sonnenuntergang weggekommen.

Rückfahrt in den Sonnenuntergang II

Den konnte ich dafür dank Fahrradmobilität aber auch von unterschiedlichen Positionen aus beobachten. Hier wieder die Gotzkowskybrücke.

Rückfahrt in den Sonnenuntergang III

Die gleiche Szene wenige „Sekunden“ später von der Beusselbrücke. ;-) Erinnert mich an die Motive, die die Mädels aus meiner Abi-Klasse auf ihren Kopfkissen hatten etc. Woher ich das weiss, verrate ich hier mal nicht.

Rückfahrt in den Sonnenuntergang IV

Von der Hermann-Maaß-Brücke über den Westhafenkanal in Richtung Westen blickend.

Rückfahrt in den Sonnenuntergang V

Und dann noch ein letzter Blick über die nördliche Seestrassenbrücke, die allerdings nur den Blick nach Nord-Westen über den Hohenzollernkanal freigibt.

So, dann werd ich mal schnell duschen und mein Rad rausholen. Ich denke mal… es gibt viel zu sehen ;-)

4 Gedanken zu „Flüchtige Hundebekanntschaften und Sonnenuntergänge“

  1. Ich habe keine Ahnung, kann aber versuchen das herauszufinden. Aber vielleicht liest ja jemand mit, der sich mit Hunden gut auskennt und gibt uns allen einen Tipp.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.