Mainstage Setup

Mein Bühnensetup mit MainStage

Beim letzten Konzert fragte mich der Tonmann nach meinem Keyboard/Geigen-Setup, das ich mir aufgebaut hatte. Die Frage brachte mir ins Gedächtnis zurück, dass auch ich mir diese Konfiguration erarbeiten musste und es daher lohnt, die Erfahrungen und Überlegungen kurz zusammenzuschreiben, die zu diesem Aufbau geführt haben.

MainStage v.2 im Performance Mode

Ich spiele Keyboard, E-Geige und E-Gitarre live und steuere alles über ein MacBook mit einem Soundmodul mit fertigem Submix für alles. Wo nötig können wir als Band auch mit Sequenzer/Halbplayback Parts und Klick für unseren Schlagzeuger arbeiten. Und das alles über eine Software gesteuert.

Mein Setup 1995

Im letzten Jahrtausend stand ich noch mit einem kleinen Warenlager an Hardware auf der Bühne. Ein Sampleplayer, ein Synthesizer und ein Sampler koordiniert mit einer programmierbaren MIDI-Matrix und gemischt über ein eigenes Mischpult:

  • Korg X3k
  • Waldorf Microwave XTk
  • EMU ESI 4000
  • Miditemp MIDI-Matrix
  • Behringer Submixer

Die Ausrüstung füllte inklusive der nötigen Keyboardständer, Racks und Koffer einen eigenen PKW. Der Aufbau der Keyboards dauerte mit nötigen Einstellungen und Fehlerkorrekturen 15–30 Minuten. Diese Voraussetzungen nahmen uns viele Optionen für Auftritte.

Anforderungen

Was wollte ich also erreichen?

  • Einsparung von Volumen und Gewicht
  • Schneller Auf- und Abbau
  • Sound-Design einfach zu Hause
  • Robustheit: Möglichst wenige Fehlerquellen

Überblick

Vereinfacht funktioniert mein Aufbau nun wie folgt: Das Korg X3k dient nun als Masterkeyboard. Über den Boss FS–6 Fußschalter kann ich Programme weiter schalten (Program Up) und damit jeweils auf die nächste Einstellung weiter schalten. Das Keyboard hängt über die Focusrite Soundkarte am MacBook Pro. Die E-Geige ist über einen Kanal im Focusrite, die Gitarre kann ich über einen zweiten Kanal bedienen. Die Stereo-Summe übergebe ich über meine Behringer DI Box an den Tonmann. Die DI Box dient dazu rauscharme und symmetrische Signale zu haben und hat für mich den netten Vorteil, dass ich an Hand der LEDs an der Box gleich sehen kann, ob die Signale in der richtigen Lautstärke an den Mixer gehen. Das ist praktisch, wenn irgendwas schief geht. Optional kann ich aus dem Kopfhörerausgang einen Klick für unseren Schlagzeuger erzeugen. Hierfür hat das Focusrite zwei getrennte Stereo-Ausgänge.

Überblick-Skizze

Ausblick

In weiteren Artikeln werde ich genauer auf die Hard- und Software eingehen und auch weitere Optionen zur Vereinfachung oder zum Ausbau benennen. Die Lösung ist nämlich unglaublich flexibel. Leider bringt so etwas auch immer eine gewisse Komplexität mit sich.

Ein Gedanke zu „Mainstage Setup“

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