Wegwerftag

20100429-CRW_8813.jpg

Der Wegwerftag ist auch so eine Idee aus David Allens Buch Getting Things Done. Die Idee ist, ein oder zwei Mal im Jahr sein gesamtes Arbeitsmaterial wieder auf einen Stand zu bringen, der das Arbeiten leicht macht und das Spasspotential erhöht. Im Büro habe ich das schon Anfang des Jahres durchgezogen, heute kam der Frühjahrsputz in meinen Arbeitsmaterialien zu Hause dran.

Bei mir beinhaltet der Wegwerftag vor allem folgende Punkte:

  • Mappen von längst abgeschlossenen Projekten auflösen und ggf. Unterlagen in die Referenzen einsortieren.
  • Projektordner auf der Festplatte ggf. auflösen und Dateien in die Referenzordner verschieben.
  • Prüfen, ob zu jeder Mappe auch ein Projekt im OmniFocus gehört und ggf. anlegen. Denn was nicht im OF steht, wird sehr alt bei mir. Denn Papier ist immer nur Hilfsmaterial, wenn es nicht anders geht.
  • Gleiches gilt für Projekte/* auf meinem Mailaccount.
  • Arbeitsmaterialien durchgehen und ggf. von trennen: Dazu gehören eine Hand voll Stifte, denn viel passiert bei mir ja nicht mehr analog und dann z.B. Beschriftungsgerät, Festplatten, DVD-Brenner, etc.
  • Programm-Ordner auf der Festplatte durchgehen und alles löschen, was nicht mehr gebraucht wird.
  • Dokumente, Downloads, etc. durchgehen und einsortieren oder löschen.
  • Zum Abschluss wird dann noch die iTunes Mediathek etwas aufgeräumt. Zu jedem Album mache ich eine Playlist und sortiere diese in Ordner zu Musikrichtungen ein, um so gezielter mit der DJ-Funktion arbeiten zu können oder mir neue Playlists zusammenstellen zu können. Zugegeben ist das ein sehr spezielles Add-On von mir.

Heute ist eine ganze Menge rausgeflogen, was sehr nett war. Auch musste ich meinen Stapel der gerade in Arbeit befindlichen Aufgaben mal kräftig reduzieren, weil der keine Lust mehr aufs Abarbeiten gemacht hat. Einiges ist jetzt in Projekte gewandert, der kleine Rest wird nun schnell zu erledigen sein.

Na dann… ran an den Speck – mit schöner Musik!