Radinspektion – Fahren bei Null Grad und drunter

Seit ich mein Rad zur Inspektion gebracht hatte (am 11. Februar), konnte ich nicht mehr fahren. Vermutlich hatte diese Aktion auch ihren Beitrag zu meiner jetzigen gesundheitlichen Misere geleistet.

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Auf jeden Fall halten wir hier mal fest, was bei Fahrten bei oder unter Null auf jeden Fall zur Ausrüstung zählen sollte – zumindest, wenn man so ein Weichei ist, wie ich 😉

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Stirnband unter dem Helm oder Mütze versteht sich von selbst.

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Trinken finde ich immer sehr wichtig beim Radfahren. Allerdings muss man schon recht heiße Getränke einfüllen, wenn man auf einer Einstundenfahrt am Ende nicht an der Flasche festkleben will.

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Richtig fette Handschuhe speziell fürs Radfahren sind unerlässlich, wann auch immer die Temperaturen sinken. Was hier völlig übertrieben scheint, stellt sich in der Praxis gerne als gerade mal so ausreichend dar.

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Als extrem praktisch haben sich Schuhüberzieher herausgestellt. Diese sorgen bei Regen oder Matschwetter dafür, dass man keine Gummistiefel mit angegossenen Hosen braucht, um halbwegs trocken an sein Ziel zu kommen. Ich hatte immer das Problem, dass mir das Wasser stets über die Socken und Hosen langsam die Beine hochgekrochen ist und egal welche wasserabweisenden Schuhe früher oder später über die Socken von innen nass geworden sind. Kalte und nasse Füße gehen aber gar nicht. Deshalb lieber Überzieher drüber.

Irgendwo gab es auch noch mal eine Broschüre vom ADFC zum Radfahren im Winter. Aber die finde ich gerade nicht wieder. Vielleicht hat ja jemand einen Link dazu?

2 Gedanken zu „Radinspektion – Fahren bei Null Grad und drunter“

  1. Ich habe bei Temperaturen unter Null immer so ein Fleeceteil, das sich um den Hals bis mindestens zum Kinn, bei Bedarf auch über den Mund ziehen läßt – so kann man warme Luft atmen, ein wichtiger Vorteil. Gleichzeitig ist dieses Teil auch komplett ausrollbar, dann kann man es oben zuziehen mit einer Schnur und es wird eine Skimaske draus. Damit sind dann auch Fahrten bei -17°C kein Problem.

  2. Wie man auf dem zweiten Foto vielleicht ein bisschen sehen kann, hatte ich mindestens einen Scarf, den ich auch über den Mund ziehen konnte. Allerdings ist der nicht ganz so dick und wohl eher für die kühleren Frühjahrstage optimal. Aber ja, es ist wichtig, angewärmte Luft atmen zu können, auch wenn dafür das Tuch schnell feucht wird und wie bei mir passiert, beim wenden dann die feuchten Stellen, die dann zufällig am Nacken gelandet sind allmählich frieren 🙂

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