Spass haben beim Vortrag halten

Meine letzten Vorträge hatte ich immer in LaTeX mit Powerdot erstellt und dann mit Apples Preview oder dem Adobe Reader vorgeführt. Die jüngst verfolgte Präsentation von iWork ’09 hatte es mir jedoch angetan. Deshalb habe ich mir iWork runter geladen und begonnen, es auf Herz und Nieren zu testen. Und mein Urteil #1: Keynote, das Präsentationsprogramm von Apple macht einfach riesigen Spass!

Keynote.png

Keynote ’09 bei der Arbeit auf meinem MacBook

Es beginnt mit gefälligen und brauchbaren Vorlagen, mit denen man bei Keynote begrüßt wird und festigt sich beim Arbeit mit der schlicht und funktional gehaltenen Oberfläche. Meine Begeisterung gilt aber der Kopplung iPhone-Keynote. Die Vortragsnotizen auf dem iPhone betrachten zu können und die Folien mit einem Fingerwisch umzublättern ist einfach großartig und genau das Richtige für jemanden wie mich, der es einfach ab und an mal braucht, einen auf mächtig dicke Hose zu machen.

Folie und Notiz auf dem iPhone.jpg

Folie und Notizen auf dem iPhone

Aber es gibt noch mehr, das mir an Keynote gefällt.

Alternativ zu den Vortragsnotizen kann man sich auf dem iPhone im Querformat auch die zwei aufeinander folgenden Folien ansehen.

photo.jpg

Keynote Remote im Querformat

Je nachdem, was man sich auf dem iPhone anzeigen lässt, kann man den sog. Presenter’s Screen anpassen.

Presenters Screen.png

Konfiguration des Presenter’s Screen

Der Spass beim Arbeiten kommt oft auf Grund von vielen nützlichen Kleinigkeiten auf. Dazu gehört, dass man direkt aus Keynote heraus seine Folien im Keynote, Powerpoint oder PDF-Format E-Mails verschicken kann.

Send via E-Mail.png

Menü: Verschicken via E-Mail

Exportieren lassen sich die Folien in zahlreiche Formate. Ein Quicktime-Film versteht sich von selbst, aber auch Powerpoint, PDF, einzelne Bilder, HTML oder auch gleich ein iPod-Filmchen.

Export.png

Export als iPod-Film

Auch die Tastaturkürzel sind sehr gut gewählt und haben bei meiner ersten Präsentation klasse funktioniert. Einzig fehlt mir die Option direkt auf die komplett aufgebaute Folie springen zu können, wenn man Folien hat, die langsam aufgebaut werden. Sahne sind die Effekte bei den Folienübergängen und beim Auftauchen oder verschieben von Objekten.

Diagramme lassen sich einfach mit OmniGraffle erstellen und dan sogar in Teilen via Cut’n’Paste in die Folien einfügen. So kann man sogar Animationen mit Graffle-Bildern machen. Apropos Bilder: Die lassen sich selbstverständlich auch mit zwei Klicks aus iPhoto holen.

Mein Tipp: Tutorials ansehen, runter laden, ausprobieren und Spass haben bei der Arbeit!

Die Vortragsfolien (das tubIT-Standardlayout ließ sich einfach aus den Powerpoint-Dateien übernehmen) als PDF gibt es auf der tubIT Stammtisch-Seite.

Ein Gedanke zu „Spass haben beim Vortrag halten“

  1. Ich bastele meine Präsentationen neuerdings mit Flash – ich weiß, ich bin ein schlechter Mensch.

    Aber ich stehe nunmal auf Vektorgrafiken, wegen ihrer Skalierbarkeit …

Kommentare sind geschlossen.