ePub lesen und schreiben (Teil 1: Lesen)

Ich bin ein großer Fan des ePub Formats. ePub leistet in meinen Augen hervorragend das, wozu es entworfen wurde: Es ist ein geräteunabhängiges Ausgabeformat, das eine Anpassung der Inhalte auf die jeweiligen Ausgabegeräte zu lässt. Es ist vereinfacht so etwas, wie ein Format für HTML-Seiten zum Mitnehmen (technisch gesehen steckt auch nicht viel anderes dahinter).

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Ich benutze ePub zum Lesen von Büchern, von Romanen über Gedichte, Ratgeber, Lehrbücher bis hin zu Notizen für mich, wie Agendas bzw. Skripte oder Zusammenstellungen von Informationen, wie z.B. Materialsammlungen für Besprechungen, Vorträge usw.

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Einfache, standardisierte Bezahlplattform? [Updated]

Vor einiger Zeit las ich Besser als ein Leistungsschutzrecht ist eine einfache, standardisierte Bezahlplattform — CARTA.Im Grunde stimme ich dem auch zu. Das Leistungsschutzrecht geht sicherlich in die falsche Richtung. Ich weiß nur nicht, ob eine richtig gute Bezahlplattform wirklich die Lösung aller Probleme ist. Gut finde ich Bestrebungen, wie Flattr. Das hat so das Prinzip von einfachem spenden, wobei es auch Prinzipien der Marktwirtschaft mit einbringt. Ich kann das „pushen“, was mir gefällt. Wäre es aber allzu einfach, Inhalte hinter Bezahlfunktionen zu verstecken, bestünde die Gefahr, dass uns immer mehr verborgen bliebe, weil wir es einfach über Suchmaschinen nicht mehr finden. Vielleicht würden wir sogar dafür bezahlen, wenn wir es fänden. Oder wir bezahlen auf der anderen Seite für etwas, das zwar zunächst gut klingt, was aber am Ende nicht hält, was es verspricht. Der Vergleich zu iTunes stimmt hier. Nicht jeder Song war das Geld wert, das ich dafür bezahlt habe. Für andere hätte ich mehr gegeben. Ich persönlich wünsche mir also für 2011 mehr Flattr und weniger iTunes.

Update: Und gleich mal einen Flattr-Account besorgt 🙂

Rant gegen das BKA-Gesetz, Online-Durchsuchung und die Berater des Innenministeriums, die noch nicht in diesem Jahrtausend angekommen sind

Kai Biermann schreibt in der Onlineausgabe der Zeit einen sehr ordentlichen Kommentar zum BKA-Gesetz. Unbedingt lesenswert aber ein Garant für die Verbreitung schlechter Laune. Da mir aber auf Grund der Faktenlage auch nicht nach guter Laune ist, fühle ich mich genötigt, mit in „das ganze Gerede vom Überwachungsstaat“ mit einzustimmen.

Ich habe auf Grund meiner Ausbildung und Tätigkeit eine eher technische Sicht auf die Dinge, die ich im folgenden möglichst allgemeinverständlich darlegen werde. Ich kann plausibel darlegen, dass die Onlinedurchsuchung zwar dem unbescholtenen Bürger, nicht aber einem echten Terroristen schaden kann. Denn wirkungsvolle Maßnahmen gegen die Onlinedurchsuchung sind zwar für den Hausgebrauch lästig und für die meisten nicht durchführbar, sind aber mit minimalem Aufwand für Terroristen und Schwerverbrecher zu leisten.

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Warum ich nun doch einen iPod habe

Nun habe ich also doch einen iPod. Dabei ist es doch noch gar nicht so lange her, da meine Analyse ergab, dass ich eigentlich gar keinen brauche. Warum also nun doch?

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Erst einmal: Meine Entscheidung fiel für einen iPod nano 8GB (3. Generation) in Silber. Vorher hatte ich den Vorgänger mit 2GB von Timo ausgiebig getestet. Warum ich nun doch einen iPod habe weiterlesen