Nee, dit es ja kein Belüftungsrohr, dit is ne Zwangsentlüftung – da sind wa nicht zuständich!

Da bin ich dann heute doch recht spät auf der Arbeit, obwohl sehr viel früher ja angesagt gewesen wäre, denn es ist noch einiges vorzubereiten, bis ein Workshop hier morgen beginnt.

Meine Begegnung hatte ich heute morgen mit einem Mann, der sich die Belüftung Zwangsentlüftung im WC ansehen sollte. Da sind seit drei Wochen schon so etwa 40-50 Grad drin und die Luft steht halt. Hat mir schon mindestens einen Fixierer gekostet, der da einfach mal weggekocht ist.

Dann ruft man halt die Wohnungsbaugesellschaft an, die befauftragen eine Firma. Der Herr bietet schon 1,5 Wochen später einen Termin an, um dann festzustellen, dass er nicht zuständig ist, denn irgendjemand in der langen Befehlskette hat wohl die falsche Vokabel benutzt. Dass in Wohnungen und insbesondere WCs dieser Baureihe gar keine Belüftungsrohre existieren (oder waren es Belüftungen und Zwangsrohre?) hat den Mann zwar gewundert, aber da kann man ja erstmal kommen und einmal An- und Abfahrt berechnen. Vielleicht lernen die Leute im G-Punkt Service-Punkt der GeSoBau und die Mieter endlich mal die richtigen Vokabeln. Und ich übe mich in Geduld, wenn Menschen bei mir zu Hause wichtige Formulare ausfüllen.
So, ich mach‘ dann mal eine neue Beschwerdemeldung für meinen G-Punkt Service-Punkt fertig. Mal sehen, ob diesmal der richtige kommt und vor allem wann…

Entwackeln

Nicht schlecht und Hut ab! Theoretisch kann ich mir das schon vorstellen, was hier am MIT erarbeitet wird. Rein praktisch stößt man dabei jedoch auf echt finstere Probleme. Bin mal gespannt, wann entsprechende Software für Jedermann in den Umlauf kommt. Wobei für mich als Nichtgelegenheitsknipser ja a) Bewegungsunschärfe nicht direkt ein Argument gegen ein Foto ist b) geringe Schärfentiefe und offene Blenden für mich eher ein Pro-, als ein Contra-Argument sind und c) ein anständig schneller Film mit so richtig fettem Korn auch eher balsam für meine Augen, als unschön sind. Trotzdem etwas, das ich gerne ab und an hätte und auf das ich mich freue!

Ich will ein besserer Kunde werden

Was zeichnet einen guten Kunden aus? Er kommt ruhig und höflich ins Geschäft und wartet geduldig, bis ein Verkäufer Zeit und Lust hat, sich seiner anzunehmen. Er ist stets unterwürfig und von der Kompetenz des Verkäufers angetan. Er wird natürlich exakt seine Anforderungen fachlich korrekt mitteilen können, jedoch das kaufen, was der Verkäufer gerade da hat und was die beste Gewinnmage hat was der Verkäufer für am besten hält. Dafür bezahlt er dann auch gerne mal ein paar Euro mehr. Selbstverständlich ist er danach mit dem Produkt zufrieden und kommt gerne immer wieder.

Das trifft nicht nur für Gegenstände, sondern auch für Essen und Dienstleistungen zu. Bei Dienstleistungen nimmt man sich gerne auch mal ein paar Tage oder Wochen frei, um vergeblich auf die Handwerker zu warten staunend den Fortschritt der Arbeiten beobachten zu können.

Warum gelingt es mir nicht, ein guter Kunde zu sein?

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Portrait fürs neue Weblog

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Icke (Foto: Frl. Busch)

Gestern ging der Aufbaukurs im LichtMal zuende. Themen waren u.a. Schärfentiefe, Belichtung, Bildkomposition und insbesondere Straßenaufnahmen und Portraits. Die Portraits wurden reihum von den Teilnehmern gemacht. Dabei durfte nur verfügbares Licht oder drei 100 Watt-Spots verwendet werden. Dieses Portrait machte Frl. Busch von mir. Es ist als Positiv von ihr ausgearbeitet worden und von mir nur gescannt. Die kleine Version davon wird die Leser des Blogs von nun an von der Seite aus im Auge behalten ;-)