{"id":853,"date":"2007-06-21T20:52:23","date_gmt":"2007-06-21T19:52:23","guid":{"rendered":"https:\/\/weblog.hildania.de\/2007\/06\/21\/festplattenverschlusselung-auf-dem-laptop\/"},"modified":"2007-06-21T20:52:23","modified_gmt":"2007-06-21T19:52:23","slug":"festplattenverschlusselung-auf-dem-laptop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/2007\/06\/21\/festplattenverschlusselung-auf-dem-laptop\/","title":{"rendered":"Festplattenverschl\u00fcsselung auf dem Laptop"},"content":{"rendered":"<p>Zur Standarddatenschutzprozedur bei Laptops sollte die Verwendung einer Festplattenverschl\u00fcsselung geh\u00f6ren. Ich kenne bereits zwei Personen aus meinem n\u00e4heren Umfeld, die schon mal einen Laptop im Zug&#8230; sagen wir verloren haben. Das ist schlimm. Schlimmer ist es aber in der Regel, wenn dann die Daten in die falschen H\u00e4nde geraten. Im besten Fall wird vom Finder die Festplatte gel\u00f6scht und f\u00fcr die eigenen Zwecke gebraucht. Aber volle Festplatten oder zumindest dessen Inhalt lassen sich auch verkaufen oder anders zu Geld machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2007\/06\/filevault.png\" alt=\"filevault.png\" \/><\/p>\n<p>Ein noch immer weit verbreiteter Irrglaube ist, dass das Passwort vom Laptop-Account einen wie auch immer gearteten Schutz darstellt. Praktisch alle, die mit mir auf einem Gang arbeiten k\u00f6nnten in zwei Minuten die Festplatte eines Laptops ausbauen, in den eigenen Rechner stecken und ohne Eingabe irgendeines Passwortes die Daten auslesen. Ist \u00fcbrigens auch die letzte Rettung, wenn man sein Passwort tats\u00e4chlich mal vergessen hat.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nIch kenne \u00fcbrigens auch Laptopnutzer, die nur deshalb einen Laptop verwenden, weil man den zusammenklappen und wegpacken kann. Bei denen steht der Laptop praktisch immer zu Hause. F\u00fcr die muss nat\u00fcrlich keine Festplattenverschl\u00fcsselung sein.<\/p>\n<p>Um jetzt mit einem weiterem Irrglauben aufzur\u00e4umen: Gegen trojanische Pferde oder Phishing hilft auch keine Festplattenverschl\u00fcsselung. Denn in der Zeit, in dem ich selbst an meinem Laptop angemeldet bin, liegen die Daten unverschl\u00fcsselt vor. Wer hier einen weiteren Schutz ben\u00f6tigt, der sollte die Daten z.B. auf USB-Sticks auslagern und immer nur die gerade ben\u00f6tigten Daten eingesteckt haben. Es gibt aber auch M\u00f6glichkeiten, einzelne Dateien zu verschl\u00fcsseln, auch L\u00f6sungen f\u00fcr Ordner, die man gemeinsam mit anderen Benutzern verwenden kann existieren. Gegen trojanische Pferde ist \u00fcbrigens praktisch gar kein Kraut gewachsen. Wenn es ein trojanisches Pferd wirklich auf die eigenen Daten abgesehen hat und es bereits auf dem eigenen System ist, dann ist einfach mal Essig mit Datensicherheit. Besser also, man installiert sich keine trojanischen Pferde. Ausnahme nat\u00fcrlich die <a href=\"http:\/\/www.computerzeitung.de\/article.html?thes=&amp;art=\/aktuell\/Bundestrojaner.html\">staatlich verordneten Programme zur Terrorbek\u00e4mpfung<\/a>.<\/p>\n<p>Wie geht das nun auf so einem MacBook? Die Verschl\u00fcsselung des Heimatbereichs ist hier ein <a href=\"http:\/\/www.apfelwiki.de\/Main\/FileVault\">fester Bestandteil des Betriebssystems<\/a> und muss einfach nur aktiviert werden. F\u00fcr die Apple-Hacker, die sich mit dem Terminalfenster auf Darwin-Ebene auf der Festplatte rumtreiben noch folgende Warnung. Das Heimatverzeichnis liegt physikalisch als eine einzelne Datei vor (<a href=\"http:\/\/www.apfelwiki.de\/Main\/Sparseimage\">Sparse-Image<\/a>). Dieses sollte man besser nicht l\u00f6schen. Habe ich ausprobiert. Und danach habe ich probiert, wie man die Backup wieder einspielt.<\/p>\n<p>Apropos Backup: Nicht jedes Backup-Programm kommt mit Sparseimages klar. Carbon Copy Cloner rennt in eine Endlosschleife, wenn man versucht, das Users-Verzeichnis mit einem verschl\u00fcsselten Heimatverzeichnis zu sichern. Jedenfalls nicht, so lange es aktiv ist. M\u00f6glicherweise klappt es mit einem zweiten Account.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es <a href=\"http:\/\/chaostal.de\/cgi-bin\/parser.cgi?input=article\/crypted-filesystems\">Festplattenverschl\u00fcsselung auch f\u00fcr andere Betriebssysteme<\/a>, wie z.B. f\u00fcr Linux. Allerdings unterscheiden sich hier die verschiedenen Distributionen im Detail.<\/p>\n<p>Ich empfehle \u00fcbrigens die privaten Daten auf der Laptopfestplatte zu verschl\u00fcsseln und eine Backup im Klartext anzulegen und zu Hause zu lassen. Gleiches gilt selbstverst\u00e4ndlich auch f\u00fcr USB-Sticks und -Festplatten (immer verschl\u00fcsseln und Backup im Klartext).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur Standarddatenschutzprozedur bei Laptops sollte die Verwendung einer Festplattenverschl\u00fcsselung geh\u00f6ren. Ich kenne bereits zwei Personen aus meinem n\u00e4heren Umfeld, die schon mal einen Laptop im Zug&#8230; sagen wir verloren haben. Das ist schlimm. Schlimmer ist es aber in der Regel, wenn dann die Daten in die falschen H\u00e4nde geraten. 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