{"id":2592,"date":"2013-12-31T22:44:25","date_gmt":"2013-12-31T21:44:25","guid":{"rendered":"https:\/\/weblog.hildania.de\/?p=2592"},"modified":"2013-12-31T22:44:25","modified_gmt":"2013-12-31T21:44:25","slug":"2592","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/2013\/12\/31\/2592\/","title":{"rendered":"Meine Jahresbilanz: Jogging 2013"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem 30. Dezember endet mein Trainingsplan f\u00fcr 2013 und damit f\u00fcr mich ein Laufjahr, mit dem ich sehr zufrieden bin. 2012 hatte ich mir vorgenommen, mehr Sport zu machen. Dieses Ziel habe ich definitiv erreicht. Ich bin meinen ersten Wettbewerb gelaufen (ASICS Grand 10) und bin f\u00fcr den n\u00e4chsten im Mai 2014 angemeldet. \u00dcber 400km bin ich dieses Jahr gelaufen. Fast 50 Stunden habe ich mit Joggen verbracht. 50 Stunden, von denen sich jede einzelne gelohnt hat. Gelohnt nicht im Sinne von Trainingseffekt oder erreichten Zielen, sondern gelohnt im Sinne von sinnvoll verbrachte Zeit mit Entspannung, drau\u00dfen in Bewegung und einem immer besseren Gef\u00fchl danach.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_2594\" aria-describedby=\"caption-attachment-2594\" style=\"width: 640px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Joggen-2013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-2594\" alt=\"Vergleich Distanz \/ Kalorien beim Laufen in den Jahren 2010 bis 2013\" src=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Joggen-2013-640x380.jpg\" width=\"640\" height=\"380\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2594\" class=\"wp-caption-text\">Vergleich Distanz (blau) \/ Kalorien (gr\u00fcn) beim Laufen in den Jahren 2010 bis 2013<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Gemeinheit: Trotz (eigentlich wegen) permanent steigendem Trainingspensum (Verdopplung 2013 im Vergleich zum Vorjahr), sinkt der Kalorieumsatz pro gelaufenen Kilometer immer weiter. Auf der anderen Seite jubeln alle Gelenke \u00fcber jedes Kilo, dass ich runter habe. Ansporn, auch daran weiter zu arbeiten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Eine neue Qualit\u00e4t hat das Laufen f\u00fcr mich erlangt, seit ich nach einem einfachen Trainingsplan laufe, den ich mir bei <a href=\"http:\/\/my.asics.de\">http:\/\/my.asics.de<\/a> zusammen geklickt habe. Anlass war die Entscheidung, 2014 den Halbmarathon zu laufen. Ein Ziel, das f\u00fcr mein Alter und meinen Trainingsstand hoch aber sehr realistisch ist. So ein Trainingsplan hat dann den Vorteil bei der Tagesplanung auch ein Gewicht zu haben. Fr\u00fcher hatte ich oft das Problem, dass bei unvorhergesehenen Ereignissen als erstes der Sport hinten runter gefallen ist. Heute ist klar: Die Trainingseinheit k\u00f6nnen wir mal um einen Tag vor oder zur\u00fcck verlegen &#8211; trainiert wird aber! Und wenn es mal nicht so gut l\u00e4uft (ist bislang nur zwei Mal vorgekommen), dann wird die Strecke eben mal spontan gek\u00fcrzt oder das Tempoziel an den Gesundheitsstand angepasst.<\/p>\n<p>Neben dem Plan (de)motiviert mich aber auch die Ausr\u00fcstung. Wenn mein Smartphone wieder mal die Trainingsdaten geshreddert hat, ist der Erholungsfaktor des Laufes eigentlich schon wieder dahin. Mein Troph\u00e4en sind GPS und Zeitdaten, sind Statistiken. Warum nicht! In der Software zeigt der Kalender alle Trainingseinheiten in beeindruckender Regelm\u00e4\u00dfigkeit. Jeder Eintrag symbolisiert einen Sieg \u00fcber meinen Schweinehund und die immer besser werdenden Zeiten und der immer bessere Puls dabei motivieren zus\u00e4tzlich. Die Ausr\u00fcstung muss stimmen! Technisch brauche ich hierzu eigentlich nur meine Garmin Forerunner 110 mit Pulsgurt. Optional ist dann noch ein iPod Shuffle mit dabei, nachdem der iPod mini leider seinen Geist aufgegeben hat. F\u00fcr den Notfall habe ich immer noch ein Handy mit dabei.<\/p>\n<p>Teurer in der Anschaffung war aber eher der Rest der Ausr\u00fcstung. Man erz\u00e4hlt sich, dass man zum Laufen ja eigentlich nichts braucht. Das relativiert sich aber schnell, wenn man zwei Mal die Woche laufen geht und auch noch auf lange Strecken trainiert. Lange Strecke und kr\u00e4ftige Figur bedeutet n\u00e4mlich: Qualitativ sehr hochwertige Schuhe. Dazu kommt f\u00fcr jede Temperatur zwei Mal Laufkleidung. Und auch hier h\u00f6rt das Sparpotential sp\u00e4testens bei 7km L\u00e4nge auf. Heute habe ich einige S\u00e4tze Laufklamotten, die ich wetterabh\u00e4ngig kombinieren kann. Und langsam lerne ich auch, bei welchen Wetterverh\u00e4ltnissen man mit wie wenig auskommt. Denn immer wieder starte ich ich viel zu warm bekleidet.<\/p>\n<p>Es soll Leute geben, die behaupten, dass man beim Sport treiben nur die Lebenszeit dazu gewinnt, die beim Training drauf gehen. Grund genug, die richtige Sportart zu w\u00e4hlen. Diese 50 Stunden aus 2013 waren in jedem Fall Stunden, die ich nicht missen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Ich bin geneigt, die Laufzeit mit auf meinen Gleitzeitbogen als Arbeitszeit anzurechnen. F\u00fcr mich ist Lauftraining auch Gehirntraining. Am Ende eines Laufes habe ich das Gef\u00fchl, den ganzen K\u00f6rper &#8211; und vor allem dem Kopf &#8211; einmal &#8222;durchgesp\u00fclt&#8220; zu haben. Es ist eine Zeit des nachdenkens, der Stresspegel sinkt, die Motivation steigt und jeder Lauf hat seine Parallelen zu Projekten, mit seinen H\u00f6hen und Tiefen und oft auch der Punkt, an dem das Weitermachen gro\u00dfe \u00dcberwindung kostet. Viele diffuse Gedanken erlangen beim und nach dem Laufen eine wundersame Klarheit. Ich liebe das! Mehrfach hatte ich schon daran gedacht, diese Gedanken beim Laufen zu notieren oder aufs Handy zu quatschen. Das w\u00fcrde aber alles dem Fluss des Laufens wiedersprechen. Nein, nur die Gedanken, die nach dem Duschen noch in voller Klarheit im Kopf sind, werden notiert, falls das \u00fcberhaupt noch n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Beim Laufen, bin ich nur mit mir und meinen Gedanken allein. Vielleicht haben deshab so viele Leute Angst vorm laufen. Gegen schlechtes Wetter und Blasen gibt es die passende Ausr\u00fcstung. Vor sich selbst, kann einem nichts sch\u00fctzen! Aber wenn man nach dem ganzen Schwitzen zwar nicht fitter aber mit sich selbst im reinen ist, dann hat man gewonnen.<\/p>\n<p>2014 gilt es, weiter zu machen. Egal, ob es mehr km, schnelle Rennen oder mehr Trainingseinheiten werden. Ich freue mich auf gut investierte Zeit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem 30. Dezember endet mein Trainingsplan f\u00fcr 2013 und damit f\u00fcr mich ein Laufjahr, mit dem ich sehr zufrieden bin. 2012 hatte ich mir vorgenommen, mehr Sport zu machen. Dieses Ziel habe ich definitiv erreicht. 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