{"id":1968,"date":"2009-11-30T23:21:18","date_gmt":"2009-11-30T22:21:18","guid":{"rendered":"https:\/\/weblog.hildania.de\/2009\/11\/30\/allem-zum-trotz-mein-weihnachten-gehort-mir\/"},"modified":"2009-11-30T23:21:18","modified_gmt":"2009-11-30T22:21:18","slug":"allem-zum-trotz-mein-weihnachten-gehort-mir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/2009\/11\/30\/allem-zum-trotz-mein-weihnachten-gehort-mir\/","title":{"rendered":"Allem zum Trotz &#8211; mein Weihnachten geh\u00f6rt mir"},"content":{"rendered":"<p>Letzte Woche hatten wir auf Arbeit recht viel Stress, der nur durch intensive \u00dcberstunden \u00fcberstanden werden konnte. Die Probenraumaufl\u00f6sung geh\u00f6rt ebenfalls nicht gerade zu meinen favorisierten Vorweihnachtst\u00e4tigkeiten. Zu Hause herrscht der \u00fcbliche 10-Monatsbaby-Schlafmangel. Freunde berichten von Winterdepressionen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/20091130-crw-7179.jpg\" width=\"640\" height=\"427\" alt=\"20091130-CRW_7179.jpg\" \/><\/p>\n<p>Aber ich lasse mir mein Weihnachten nicht kaputt machen. Dieses Jahr ist meine Stimmung gut, wie schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Ich bin in Weihnachtsstimmung! Ganz ehrlich. Ich freue mich auf das bevorstehende Fest. Ich habe Lust auf meine Weihnachtsaktivit\u00e4ten. Und noch hat mich der Weihnachtsgeschenkestress nicht erwischt &#8211; und wird er vermutlich auch nicht. Ich arbeite an den Geschenken nach Kr\u00e4ften. Aber was nicht rechtzeitig fertig \/ geliefert \/ was auch immer wird, reiche ich nach. Meine Jungs bekommen ihre Geschenke. Ein paar habe ich schon gesehen und f\u00fcr sie kommen ja noch immer alle vom Weihnachtsmann. Und der Rest w\u00fcrde Verst\u00e4ndnis haben. Also alles locker und kein Problem.<\/p>\n<p>Stattdessen schaffe ich mir meine eigene Besinnlichkeit und Vorbereitung auf das gr\u00f6\u00dfte der christlichen Feste, das es nun einmal f\u00fcr mich ist. Am Samstag verkaufte ich Pl\u00e4tzchen und Kuchen auf dem Weihnachtsmarkt an der Kirche Alt Wittenau f\u00fcr unsere Kita.<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\">\n  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/20091128-p1030249.jpg\" width=\"640\" height=\"480\" alt=\"20091128-P1030249.jpg\" \/>\n<\/div>\n<p>Am Sonntag war ich mit Annette und Freunden bei einem Konzert des <a href=\"http:\/\/www.luisen-vocalensemble.de\/Home.html\">Luisen-Vocalensembles<\/a> in der Luisenkirche. Immer wieder ein herrliches Erlebnis. Unvergessen auch die &#8222;Pauseneinlagen&#8220; von Daniel Kurz auf <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Theorbe\">Th\u00e9orbe<\/a> und Laute. Solche Erlebnisse sollte man sich g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sonntag fr\u00fch haben wir schon mal ein paar Weihnachtliche Lieder zur Gitarre im Familienkreis angestimmt. Klingt kitschig und abgedroschen. Ist es aber weniger, als der hoch angepriesene Konsumrausch. Ich gebe zu, dass unsere selbst gebastelten Adventskalender und unsere self-made Weihnachtsmusik nicht aus der Krise helfen (mein Fahrradkauf hat die Wirtschaft schon hinreichend angekurbelt) aber es hilft auf jeden Fall aus der eigenen Weihnachtskrise.<\/p>\n<p>Ebenfalls neu seit einigen Jahren: Ich werde in der Woche vor Weihnachten Urlaub haben. Wir fahren nach Hamburg, sind weg vom Alltag und haben Zeit, uns um uns zu k\u00fcmmern. Mehr Plan existiert auch nicht. Nur die Bahntickets sind bereits gebucht und unsere Unterbringung bei den Schwiegereltern steht. Ich werde alles zum Joggen mitnehmen und sicher auch eine ordentliche Fotoausr\u00fcstung. Und dann schauen wir mal. Zu hohe Erwartungen werden oft entt\u00e4uscht. Und gerade bei Kindern muss man sehr flexibel bleiben.<\/p>\n<p>Mein Tipp an alle, die das lesen: Lasst Euch Euer Weihnachten nicht weg nehmen. Jeder mag seine eigenen Vorlieben haben. Dann setzt sie durch. Denkt aber auch daran, wie gut es tut anderen etwas gutes zu tun. Und damit meine ich nicht die obligatorische Spende an den wohlt\u00e4tigen Zweck. Die gibt es bei mir das ganze Jahr \u00fcber. Es geht darum, die kleinen Kompromisse zu machen, die die Freunde oder Familie vielleicht gl\u00fccklich macht und das Fest zu einem gemeinsamen Fest macht. Hier ist Fingerspitzengef\u00fchl gefragt. Aber am Ende ist es eine gute Chance sich selbst etwas gutes zu tun.<\/p>\n<p>Am Ende noch der Tipp, sprecht ruhig mal mit dem einen oder anderen Kollegen \u00fcber die guten Dinge, die ringsum passieren. Auf manches muss man aufmerksam gemacht werden und vielerorts sind es nicht mehr so viele Dinge, die wirklich gut laufen. Ich war z.B. begeistert von Dankesbriefen und -mails f\u00fcr gefixte Probleme auf Arbeit. Keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, wie ich meine. Als Thema f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch beim Kaffeeholen aber durchaus geeignet.<\/p>\n<p>Holt Euch eine sch\u00f6ne Adventszeit! Macht Euch Euer Do-it-yourself-Weihnachten!<\/p>\n<p>PS: Bez\u00fcgl. Proberaum: Wir suchen noch immer einen geeigneten Proberaum m\u00f6glichst im Norden Berlins und gehen jedem Hinweis gewissenhaft nach!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzte Woche hatten wir auf Arbeit recht viel Stress, der nur durch intensive \u00dcberstunden \u00fcberstanden werden konnte. Die Probenraumaufl\u00f6sung geh\u00f6rt ebenfalls nicht gerade zu meinen favorisierten Vorweihnachtst\u00e4tigkeiten. Zu Hause herrscht der \u00fcbliche 10-Monatsbaby-Schlafmangel. Freunde berichten von Winterdepressionen. Aber ich lasse mir mein Weihnachten nicht kaputt machen. 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