{"id":1650,"date":"2009-11-06T22:00:02","date_gmt":"2009-11-06T21:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/weblog.hildania.de\/2009\/02\/03\/schreiben-mit-dem-mac-teil-i-wo-ist-das-problem\/"},"modified":"2009-11-06T22:00:02","modified_gmt":"2009-11-06T21:00:02","slug":"schreiben-mit-dem-mac-teil-i-wo-ist-das-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/2009\/11\/06\/schreiben-mit-dem-mac-teil-i-wo-ist-das-problem\/","title":{"rendered":"Schreiben mit dem Mac &#8211; Teil I: Wo ist das Problem?"},"content":{"rendered":"<p><em>Eigentlich sollte dieser Artikel bereits im Februar erschienen sein. Laut WordPress, hatte ich ihn aber nie freigegeben. Kommt das folgende irgendjemanden bekannt vor?<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich m\u00f6chte ich mit dem Titel dieses Artikels etwas provozieren. Schreiben mit dem Mac? Was sonst? Mach doch einfach! Aber mir geht es in diesem Artikel nicht darum, einen Editor oder eine Textverarbeitung zu benutzen, sondern um den Prozess des Schreibens in G\u00e4nze. Wie schreibt man einen Blog- oder Fachartikel oder ein Buch, wie z.B. eine Dissertation. Und so wird auch klar, wie ich \u00fcberhaupt darauf komme, mich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Es geht um kreatives, wie auch um wissenschaftliches Schreiben und um Werkzeuge, die den Prozess unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/20090203-p1020116.jpg\" alt=\"20090203-P1020116.jpg\" width=\"480\" height=\"360\" \/><\/p>\n<p>Ich werde im folgenden den Prozess des Schreibens noch einmal aus meiner Sicht skizzieren und dann zusammenstellen, welche Werkzeuge mir auf meiner Suche im Netz aufgefallen sind, ohne diese jedoch alle zu testen und gegen\u00fcberzustellen. Allerdings werde ich klarstellen, welche Werkzeuge mir pers\u00f6nlich zugesagt haben und warum.<br \/>\n<!--more-->Um es an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich zu sagen: Es geht in diese Serie nicht um den kleinen Zweizeiler, den ich manchmal ins Blog stelle, um auf einen interessanten Link hinzuweisen oder die E-Mail, die ich einem guten Freund schicke, weil ich mich mitteilen will (obwohl hier Sorgfalt und Planung oft wirklich angebracht w\u00e4ren). Es geht um einen Bericht, einen Fachartikel, ein Fachbuch oder auch ein Roman, Drehbuch, &#8230; Kurz: Es geht um einen meist l\u00e4ngeren Text, der einem nicht einfach so vom Himmel f\u00e4llt, sondern der erarbeitet werden will.<\/p>\n<p>Das Stichwort ist an dieser Stelle schon gefallen: Ich werde diese Abhandlung als &#8222;Serie&#8220; ver\u00f6ffentlichen, weil ich aus der Vergangenheit gelernt habe, dass die Zahl der Leser und leider auch die Resonanz mit der L\u00e4nge des Artikels abnimmt. Das liegt an den Lesegewohnheiten meiner Blogleser. So ein Artikel muss nun einmal in die Mittagspause oder den Moment Ruhe zu Hause passen, den man gerade hat. Darauf kann ich R\u00fccksicht nehmen und den Artikel in kleinen H\u00e4ppchen anbieten, was f\u00fcr mich auch den Vorteil hat, dass ich bereits beim Schreiben auf die Resonanz eingehen kann. Das Medium Weblog l\u00e4sst diese Art Schreiben zu. Und da sind wir schon mitten im Thema.<\/p>\n<p>Sicherlich gibt es verschiedene Vorgehensweisen f\u00fcr das Schreiben. Ich pers\u00f6nlich gehe das Schreiben, wie im Grunde jedes Projekt wie folgt an (frei nach David Allen, Getting things done):<\/p>\n<ol>\n<li>Projektziel definieren: Und das hei\u00dft auch wirklich Aufschreiben, was der Text bewirken soll und bei wem. Und welche Grunds\u00e4tze dabei zu beachten sind. W\u00e4hrend des ganzen Prozesses ist es sinnvoll, sich immer mal wieder das Ziel vor Augen zu f\u00fchren. Manchmal \u00e4ndern sich Ziele auch bei der Arbeit. Dann sollte man das aber auch bemerken.<\/li>\n<li>Vision erarbeiten: Hierbei geht darum sich so konkret wie m\u00f6glich und so abstrakt wie n\u00f6tig vorzustellen, wie das Ergebnis sp\u00e4ter aussehen soll, um sich besser dar\u00fcber klar zu werden, was ich habe und was mir auf dem Weg zum Ziel noch fehlt. Ferner ist das eine Quelle der Motivation.<\/li>\n<li>Die Optionen auf den Tisch legen: Das heisst beim Schreiben, zusammenzustellen, was man weiss und was noch fehlt, nach links und rechts zuschauen. Oder mit einem Wort: Recherche.<\/li>\n<li>Arbeitsschritte planen: Und im Gegensatz zu dem, was David Allen dazu schreibt, heisst das f\u00fcr mich auch die Fragmente zu strukturieren und damit zu einer Form der Gliederung zu kommen.<\/li>\n<li>Loslegen, machen, ackern: Irgendwann muss man feststellen, dass man genug vorbereitet hat und muss einfach schreiben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Und wie schon im Punkt &#8222;Projektziel definieren&#8220; angeklungen ist, handelt es sich bei den hier aufgef\u00fchrten Phasen nicht um ein Programm, das sequenziell abl\u00e4uft, sondern um Abschnitte, die evtl. mehrfach durchlaufen werden m\u00fcssen, wenn man beispielsweise beim Schreiben feststellt, dass die Recherche noch L\u00fccken hat oder die Recherche eine v\u00f6llig neue Vision zum Vorschein bringt.<\/p>\n<p>Das Stichwort &#8222;Yojimbo&#8220;, das mir irgendwo in den Einstellungen von Missing Sync for iPhone unter kam, l\u00f6ste bei mir eine Recherche nach Werkzeugen auf dem Mac zum Thema Schreiben aus. Denn wenn ich hier in meiner Babykurzpause nicht wirklich zur Arbeit an der Dissertation komme, so kann ich die Zeit nutzen, um die Axt zu sch\u00e4rfen und mir \u00fcber einiges klarer zu werden. So die Idee. Das Thema lies mich lange Zeit nicht los. Es folgt nun mein ganz pers\u00f6nliches Ergebnis in Teilen. Dabei werde ich mich langsam den Prozess des Schreibens entlang bewegen und jeweils Methoden und Werkzeuge mit und ohne Mac beschreiben. Denn nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich alles sowohl mit, als auch ohne EDV-Unterst\u00fctzung irgendwie bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Teil geht es um die Zieldefinition und die Festlegung der Grunds\u00e4tze.<\/p>\n<div style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2009\/02\/20090203-p1020123.jpg\" alt=\"20090203-P1020123.jpg\" width=\"360\" height=\"480\" \/><\/div>\n<p>PS: Wer noch Tipps zu den angeschnittenen Themen hat oder Anmerkungen zu meiner Einleitung, sei hiermit ermutigt, einen Kommentar zu hinterlassen oder mir eine E-Mail zu schreiben. Ich freue mich immer \u00fcber Anmerkungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/20090203-p1020116.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/weblog.hildania.de\/wp-content\/uploads\/2009\/11\/20090203-p1020116-tm.jpg\" width=\"133\" height=\"100\" alt=\"20090203-p1020116.jpg\" \/><\/a><br \/>\nSchreiben mit dem Mac? Was sonst? Mach doch einfach! Aber mir geht es in diesem Artikel nicht darum, einen Editor oder eine Textverarbeitung zu benutzen, sondern um den Prozess des Schreibens in G\u00e4nze. Es geht um kreatives, wie auch um wissenschaftliches Schreiben und um Werkzeuge, die den Prozess unterst\u00fctzen. Ich werde im folgenden den Prozess des Schreibens noch einmal aus meiner Sicht skizzieren und dann zusammenstellen, welche Werkzeuge mir auf meiner Suche im Netz aufgefallen sind, ohne diese jedoch alle zu testen und gegen\u00fcberzustellen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16,12,14],"tags":[49],"class_list":["post-1650","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-apple","category-arbeit","category-phd","tag-apple"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1650"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1650\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1650"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1650"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/weblog.hildania.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1650"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}