Neue Boxen für den Probenraum und weiter neues Album

Es wird mal wieder Zeit einen Artikel zu DD&D zu schreiben. Gerüchte, die Band hätte sich aufgelöst und die Mitglieder würden keine Musik mehr machen sind stark übertrieben. Wir sind noch immer da (wenn dieser Artikel erscheint, sind wir gerade im Proberaum), wir glauben noch immer daran, dieses Jahr wieder auf die Bühne zu kommen und wir haben uns ein paar neue PA-Lautsprecher für den Proberaum gekauft.

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Dreckiges Foto vom B1520 Pro im Proberaum neben Bass und Notenständer
Ein sauberes, hoch aufgelöstes Foto gibt es auf der Behringer-Webseite.

Das sind Behringer B1520 Pro Lautsprecher auf Stativen. Gegen unsere alten 80ger Jahre umgebaute Wohnzimmerboxen ist das ein echter Hochgenuss mit reichlich Wums. Aber bevor ich noch ein paar subjektive Eindrücke von unseren Neuen Boxen aus einer E-Mail an die Band zitiere noch die Ansage, was wir damit machen: Wir arbeiten noch immer an einem neuen Album.

Auf dem Album werden mindestens zwei russischsprachige Stücke sein und ein englisches. Die Mehrzahl der Stücke wird wieder Deutsch. Der Sound wird vermutlich etwas fetter und dreckiger, als beim letzten Album, weil auch wir (mit Ausnahme von Lara) viel fetter und (ohne Ausnahme) dreckiger geworden sind. Wir konzentrieren uns diesmal mehr auf das, was wir selbst unsere Kernkompetenzen nennen würden: Texte, die nicht egal sind, eine starke Frau an der Front mit Gesangsmelodien, die nicht trivial sind, Elemente aus unterschiedlichen Genres mit zum Teil gewagten Mixturen und vor allem Midtempo-Stücke wobei gegenüber dem letzten Album vor allem die rockige Komponente Überwiegt.

Das nächste Stück, dass auf der Webseite zu hören sein wird ist kurz vor der Fertigstellung. Es fehlen nur noch die finalen Aufnahmen der Keyboardtracks und ein paar Extras und dann ab in den Mix.

Aber nun noch einen Auszug zu den neuen Boxen, falls jemand diese Seite hier yahoot hat und einen Testbericht zu den B1520 Pro sucht:

Der Klang ist schon bedeutend klarer, als bei den alten Boxen. Die Boxen haben einen recht transparenten und druckvollen Klang, wie man das von solchen Boxen erwartet. Sie schienen mir beim Test mit Musik aus dem Laptop relativ linear zu sein mit einer Überbetonung der hohen Mitten. Genau da wird es auch als erstes matschig, wenn man die Boxen richtig aufdreht. Das Problem lässt sich mit dem EQ am Mischpult aber ganz schnell lösen (könnte BTW auch einfach ein Problem der Akustik in unserem Proberaum sein). Bässe kann man mit dem EQ auch leicht raus kitzeln. Die kommen da recht natürlich und bleiben auch bis zum Lautstärkeanschlag sehr differenziert (jo, haben wir getestet).

Die Rückkopplungsanfälligkeit ist höher, als bei den alten Boxen, was daran liegt, dass sie a) auf Kopfhöhe hängen und b) Mitten auch wiedergeben. Es gibt verschiedene Lösungsansätze hierzu: 1. Mit Gesicht in Richtung Boxen singen. Dann kann man fast voll aufdrehen, ohne dass es piept. 2. Einfach ein bisschen leiser machen (auch wenn wir nicht müssen, wollen wir ja das Schlagzeug zwischendurch evtl. auch noch hören). 3. Aus dem Lautsprecherbereich treten. 4. Noch einen Behringer Feedbackdestroyer dazu kaufen. Die grafischen EQs von Behringer haben so etwas tatsächlich fast alle eingebaut. Wenn wir wieder mehr auftreten könnte sich die Anschaffung lohnen.

Die Boxen passen ohne Umklappen der Rückbank in den Mazda Premacy und es ist noch Platz. Die Teile sind schwer wie Sau, haben aber sehr gute Griffe angebracht und zu zweit lassen sie sich problemlos tragen. Die Boxen können in kleinen Räumlichkeiten (à la Taubenschlag oder 1/2 Schulaula – zur Not auch 1/1) bequem als Backline eingesetzt werden (wobei man dann mit dem Feedback der Gesangsmikros experimentieren muss). Ansonsten lassen sie sich auch hervorragend als Bühnenmonitore einsetzen, die einen von unten anstrahlen.

Insgesamt alles sehr solide und entsprechend den Erwartungen. Gutes Preis/Leistungs-Verhältnis aber auch eben nicht überraschend genial. Die Dinger haben das Zeug, uns die nächsten 15 Jahre gute Dienste zu leisten.

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