Kurzer Status aus den PhD-Weeks

Seit Montag sitze ich nun zu Hause und arbeite intensiv an meiner Dissertation. Zu meinen guten Ideen gehörte der Plan, den Montag dafür zu nutzen „alles andere“ zu erledigen, sprich die vielen Rechnungen, Briefe von und an Behörden und das ganze Homeofficezeug, das immer so anfällt. Den Kopf frei zu bekommen und nicht noch etwas zu haben, an das man denken muss ist eine gute Sache.

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Es gibt Tätigkeiten bei denen einem 24″ ganz schön klein vorkommen

Einige Sachen liefen aber nicht so gut.

Dienstag war ich nun aber noch mal kurz in der Uni, um bei einer Lehrveranstaltung zu helfen. Außerdem hat mich DHL genervt. Ich habe mir eigentlich um Zeit zu sparen und Flexibilität zu gewinnen so einen „Account“ an einer Packstation besorgt. Allerdings wird die PIN hierzu per eigenhändigem Einschreiben zugestellt. Der Postboote kommt natürlich irgendwann werktags vormittags. Ach nee… da war ich nicht da. Weshalb besorg‘ ich mir wohl so einen Packstationszugang? Also abholen bei der Post. Den einen Tag hatte die Filiale auf meinem Abholschein zu wegen Betriebsversammlung, den anderen Tag stellten sie fest, das mein Einschreiben wohl in einer anderen Filiale gelandet ist.

Der Austauschmonitor, der rechtzeitig geliefert wurde, funktioniert leider wieder nicht wie gewünscht. Ich habe noch immer Flimmern und ab und an wacht er einfach nicht aus dem Powersafe auf. Ein Test am PC meines Vaters brachte die gleichen Ergebnisse. Arbeitet man, wie vielerorts üblich vor allem mit Bildschirmschonern und lässt das Gerät den ganzen Tag laufen, treten die Fehler nicht auf. Wechselt man aber häufiger, wie ich zwischen Bücher lesen, Zettel beschreiben und auf dem Boden verteilen, dann wieder wild tippen, dann wiederum minutenlang Löcher ins Papier starren, um dann wieder los zu schreiben und lässt zwischenzeitlich nach 3-4 Minuten immer mal den Monitor einschlafen (ich glaube ich verwende da die MacOS X Standardeinstellung), dann klappte das zumindest mit den zwei TFTs, die ich hier hatte nicht zufriedenstellend.

Nun habe ich erst einmal den DELL aus meinem Büro hier und alles ist prima. Dieser Monitor ist tatsächlich in der Lage, sich meiner Arbeitsweise anzupassen und nicht umgekehrt. Er ist dafür nicht ganz so farbecht. Da ich aber „nur“ Amateurfotograf bin und vor allem ein Arbeitstier haben möchte, ziehe ich diese Art von TFTs vor. Mal sehen, wie die Geschichte da weiter geht.

Meine Diss ist heute früh 32 Seiten lang. Davon sind etwa zwei Drittel leere Seiten mit Überschriften etc. aber immerhin. Da gibt es schon Überschriften. Das Kapitel zwei wächst gerade langsam aber sicher an. Da sind noch Lücken. Aber die sind identifiziert und fixiert. Das ist etwas für Iteration zwei! Jetzt wird weiter geschrieben.

Wer mich die Tage erreichen will, schreibt mir bitte eine E-Mail und ist nicht böse, wenn ich nicht gleich antworte. Ich schiebe das immer mal in Pausen rein oder bearbeite diese Dinge am Abend. Entgegen landläufiger Meinungen ist die Anzahl der Pausen hier lange nicht so hoch, wie die Zahl der Aufgaben, die „man doch mal schnell in den Pausen“ erledigen könnte.

Anfang Dezember geht das Leben wieder seinen normalen Gang…

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