Steuer-ID: Schlüssel zur Datawarehousing

Hier an der TUB arbeite ich u.a. auch an diesem Problem. In unterschiedlichen Datenbanken befinden sich unterschiedliche Informationen ein und der selben Person. Ändert sich nun etwas, wie z.B. die Anschrift, der Familienname (z.B. bei Heirat) oder einfach nur Raum bzw. Telefonnummern, laufen die Datenquellen auseinander. Mir als Mitarbeiter hier ist es praktisch nicht zuzumuten, im Auge zu behalten, wem ich noch Änderungen mitteilen muss. Deshalb werden Mitarbeiter und Studierende durchnummeriert. Die dezentrale Speicherung der Daten wird nach Möglichkeit aufgegeben. Wir führen die einzelnen Datenbanken zu einer zusammen (Stichwort Data-Warehouse). Für das Zusammenführen der Daten ist eine eindeutige Kennzahl sehr praktisch, um sicherzugehen die Daten der immer selben Person zu finden. Unbedingt nötig ist sie allerdings nicht.

Das einige Organisationen die Sache mit dem Warenhaus etwas zu wörtlich nehmen, zeigt ein Beispiele aus der selben Zeitung am selben Tag.

Das hält unsere Gesetzgeber jedoch nicht ab, so eine Steuer-Identifikationsnummer einzuführen. Einige halten diese Nummer für verfassungswidrig und die Humanistische Union will versuchen, ein Musterverfahren durchzubringen.

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