Brauchen Blogs Kommentare oder sollten sie keine haben?

Ich kann mich daran erinnern, dass ich diese Diskussion schon mal mit dem Hotelblogger hatte. Leider war die Diskussion kurz, weil wir eigentlich gleicher Meinung waren. Allerdings ist uns dabei die Tiefe der Thematik entgangen, befürchte ich.

5 Gedanken zu „Brauchen Blogs Kommentare oder sollten sie keine haben?“

  1. Ich erinnere mich leider nicht mal, dass wir darüber diskutiert haben.

    Das heisst nicht, dass wir nie darüber geredet hätten, sondern nur, dass ich ein vergesslicher alter Mann bin.

  2. Wenn ein Weblog ein Online-Tagebuch ist, sind die Kommentare nicht eigentlich charakteristisch dafür? Ein Öffentliches Tagebuch mit der Möglichkeit auch andere Meinungen und Sichtweisen kennenzulernen? Zumindest in der Theorie.
    Ohne Kommentare würde der Leser zwar noch unterhalten, ja, aber wäre der Aufwand für den Schreiber dann nicht umsonst, könnte er dann nicht genauso gut ein traditionelles handschriftliches Tagebuch führen?

  3. Damals gab es doch auf CP8R.de dieses Tagebuch. Dieses sollte dann zunächst durch das Weblog ersetzt werden und wurde dann später durch das Hotelblog ergänzt.

    Zu dieser Zeit war der größte Kritikpunkt am „Tagebuch“, dass es keine Kommentarfunktion gab. Ich hatte wiederum zu dieser Zeit noch ein Arbeitsweblog, das wie heute noch das Blog vom sysadm.in keine Kommentarfunktion hatte. Das störte mich damals nicht weiter.

    Ich habe heute wohl noch immer keine so richtige Meinung dazu. Mich freuen die Kommentare sehr. Auf der anderen Seite sehe ich vor allem auch rechtliche Probleme, die man sich durch Kommentare einfangen kann, was mir ja – toi, toi, toi – bislang noch nicht passiert ist.

    Fazit: Zur generellen Frage „Kommentare: ja oder nein?“, habe ich einfach keine fundierte Meinung und auch wenig Energie, um mich in die Frage einzulesen. Ich persönlich finde die Kommentare aber sehr gut, um mit meinen Lesern hier im Kontakt zu sein. Die Öffentlichkeit dieser Diskussionen führt am Ende dann vor allem dazu, dass man solche Diskussionsfäden auch über Suchmaschinen finden kann.

  4. Der soziale Aspekt ist eigentlich der wichtigste.

    Es geht letztendlich um ein geeignetes Medium zur Kommunikation. Egal ob ich das nun Tagebuch, Blog oder Forum nenne. Die technischen Features zur Unterscheidung dieser drei sind eher zweitranging.

    Im echten Leben pflege ich doch auch keinen Kontakt mit Leuten, die mich täglich zutexten und mich nicht zu Wort kommen lassen. Daher fehlt mir auch die Motivation zum regelmäßigen Besuchs eines „Tagebuchs“ ohne Kommentarfunktion.

    Wenn es mir nur um pure Informationen ginge, würde ich eine Suchmaschine benutzen und nicht irgendein Blog regelmäßig lesen und hoffen, dass der Junge hier irgendwann mal schreibt, wie man die Durchflussgeschwindigkeit bei der Wasserkühlung eines PCs erhöht.

    Also: Wenn Blog ohne Kommentarfunktion, dann Blog langweilig.

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