Coder-Romantik

Ich sitze heute allein in meinem Büro. Mein Kollege ist heute nicht da. Die Programmierung ist nur eine meiner Aufgaben, die ich hier im Rechenzentrum zu erfüllen habe und nimmt nur einen geringeren Teil meiner Arbeitszeit ein. Ich programmiere aber gerne, weil es sich hierbei um etwas konkretes und produktives handelt, das oft auch Platz für Kreativität lässt. Gerade klappert der Regen an den Jalousien meines Büros. Zwielicht dringt schwach durch das Fenster. Nur mein Schreibtisch im Büro ist erhellt von einer einzelnen Schreibtischlampe und den beiden Bildschirmen vor mir. Links von mir steht frisch gebrühter Kaffee. Nicht das Zeug aus der Kaffeteria, sondern guter Stoff aus unserer Teeküche. Mein iTunes spielt gerade Keith Jarret. Der Ton ist aus. Die Klaviertöne würden das Trommeln des Regens und das leise Klickern der Tastatur stören. In mir ist konzentrierte Ruhe und ich begebe mich zurück in die zu lösende Aufgabe während ich dem Regen und dem Klickern zuhöre und einen Schluck Kaffee trinke. Coder-Romantik

2 Gedanken zu „Coder-Romantik“

  1. Das stimmt. Darüber wollte ich auch noch was schreiben und habe auch Fotos. Aber langsam nervt mich das Wetter auch. Am Wochenende soll es ja wieder sau heiß werden.

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