Bloggen: Abmahnungskosten inklusive?

Vor einiger Zeit schon war ich auf einen Artikel auf Tagesschau.de gestoßen. Er passte zu einer Diskussion, die ich mit Olli kurz zuvor hatte. Noch heute bin ich auf der Suche nach einer Rechtschutzversicherung, die mich in solchen Fällen unterstützt. Oft sind die Aussagen hierzu aber entweder schwammig oder es wird klar gesagt, dass z.B. in Fragen von Patent- oder Markenstreitigkeiten keine Vertretung stattfinden wird. Nun kann man aber durch eine unbedachte Äußerung gut und gerne schnell mal in einen Markenstreit verwickelt werden, obwohl man nie vor hatte, einen zu führen.

Ein paar wichtige Fakten nehme ich aus dem o.g. Artikel mit:

  • Unbedingt darauf achten, dass in den Artikeln klar wird, dass es sich nur um eine eigene unbedeutende Meinung handelt. Bilde Sätze mit: „Ich finde…“, „Für meinen Geschmack…“ oder „Meiner bescheidenen Meinung nach…“!
  •  Behauptungen müssen belegbar sein. Dabei bedeutet belegbar ganz klar gerichtlich belegbar. D.h. man braucht unabhängige, unumstößliche Beweise. Und dazu braucht man dann noch einen langen Atem, weil man ggf. ein Gerichtsverfahren auch bis zuende führen muss. Hierfür hätte ich dann doch gerne eine Rechtsschutz auf meiner Seite. Empfehlungen bitte gerne als Kommentar!

Zu den Abmahnpraktiken und der Tatsache, dass hier nicht unterschieden wird, ob und wenn ja welcher Schaden überhaupt durch die Tat entstanden ist fallen mir unweigerlich die Bilder von letzter Woche ein.

2 Gedanken zu „Bloggen: Abmahnungskosten inklusive?“

  1. Ja, das könnte für den einen oder anderen eine Alternative sein. Aber man braucht da wohl schon einen ziemlich fetten „Disclaimer“ auf der Seite. Der oben zitierte Anwalt erzählt ja noch mal ganz deutlich, dass die Leute keinerlei Humor hätten, von dem sie wüßten. Aber Satire ist nunmal Satire. Das stimmt in jedem Fall.

    Mir persönlich fallen satirische Artikel über Filmmaterialien allerdings ehrlich gesagt schwer. Und mein Humor reicht einfach nicht dafür, aus meinem romantischen Spaziergang durch die Rehberge eine Satire zu machen.

    Schlechte Satire gibt es IMHO schon zu viel.

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