Kyrill, Sturm in Berlin

Die Nacht ist durchgestanden und gestern gab es für mich persönlich sehr wenig Einschränkungen durch den Sturm. Gut, ich bin extrem früh von der Arbeit nach Hause gefahren und habe mich meinem Schwager angeschlossen. Meine Frau habe ich dann selbst mit dem Auto abgeholt, weil bereits die ersten Einschränkungen im ÖPNV zu spühren waren.

Regentropfen in Pfütze im Scheinwerferlicht

Heute sieht es schon ganz anders aus. Ich muss Prüfungen in Potsdam abnehmen, meine geliebte S-Bahn bringt mich aber nur bis Wannsee.

Fahnen im Sturm (Berlin, Deutschland, Europa)

Bis ich vom Ernst-Reuter-Platz weg gefahren bin, war hier eigentlich alles im grünen Bereich. Wie immer lief das Wasser in Bächen in den den U-Bahnhof. Aber davon läßt sich niemand stören.

Regentropfen an der U-Bahnhofwand

Anders sieht es am Hauptbahnhof aus. Der ist gesperrt. Warum, kann man hier in einem Tagesspiegelartikel nachlesen.

Trepp zum U-Bhf. Ernst-Reuter-Platz

Dem einzigen Opfer des Sturms begegnete ich persönlich hier in dieser Filiale der Berliner Stadtreinigung.

Sturmopfer Regenschirm

Leider blieb es nicht überall so. So einen Sturm darf man halt einfach nicht unterschätzen. Und wer kann, sollte da einfach mal zu Hause bleiben.

Autoscheinwerfer durchbrechen Starkregen

Natürlich musste ich ein paar Fotos machen gehen. Solche Naturschauspiele haben doch auf der anderen Seite ihre ganz eigene Faszination. Der Trick besteht darin, die Situation richtig einzuschätzen und weder sich noch andere in Gefahr zu bringen.

Berliner Strassenverkehr im Sturm

Während Olli da bei mir keine Sorge hatte, so witzelte er gestern noch rum, ich würde heute so etwas schreiben, wie: „Und die Kamera ist auch schon wieder fast trocken, zumindest kommt schon kein Wasser mehr raus.“

Dabei fällt mir ein: Wie kann man denn so einen Donationlink auf seine Webseite setzen. Ich sollte vielleicht für die Regenhülle für meine Kamera sammeln und dafür mehr Regen und Unwetterfotos versprechen ;-)

Ich werde mich jetzt auf die Prüfungen heute Nachmittag vorbereiten und mal zusehen, dass ich rechtzeitig los fahre, um irgendwann in Potsdam anzukommen. Vermutlich muss ich wohl zumindest ein kurzes Stück auf das gute alte Taxi zurückgreifen.

4 Gedanken zu „Kyrill, Sturm in Berlin“

  1. Danke für den interessanten und relaxten Kurs.
    Unter welcher Lizenz veröffentlichst Du Deine Fotos hier? Kann ich evtl. welche in meinem Blog benutzen (mit Quellenangabe natürlich!)? So von Zeit zu Zeit?

  2. Hallo Robert!

    Schön zu wissen, dass ich Dich zur „Stammleserschaft“ oder mindestens zu den „Gelegensheitslesern“ zählen kann. Du sprichst da einen Punkt an, der schon lange auf meiner virtuellen Todo-Liste steht und es noch nicht auf die tatsächliche geschafft hat :-)

    Wenn ich nichts angebe, dürften die Bilder einfach (c) by me sein und aus. Eigentlich hatte ich aber an eine CC-Lizenz gedacht, die ein Zeigen unter Angabe des Autors zuläßt. Bis ich das jetzt noch auf der Webseite gebastelt habe, sieh Du Dich schon mal von mir persönlich dazu berechtigt an.

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