Keine Zeit zum Bloggen

In den letzten Tagen ist es ziemlich still geworden auf diesem Blog. Und das hatte auch seine Gründe. Zum Ende des Jahres müssen wir den Webhoster wechseln und da die Software auf dem alten System auch heftig in die Jahre gekommen war, heisst das auch Software wechseln, Inhalte kopieren und dann noch einiges an Verwaltung. Das und ein Seminar an der Uni Potsdam bis zum letzten Tag (gestern), Annette muss auch heute noch arbeiten und dann steht ja noch Weihnachten vor der Tür.

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Aber offensichtlich hat mir das mehr genützt, als geschadet. Es war einfach auch keine Zeit, sich in das Gewühl der Läden zu stürzen. Auf dem Computer ist nicht viel Zeit zu experimentieren. Der Druck hilft auch zur Konzentration. So bin ich jetzt sehr müde aber entspannt und freue mich, heute Abend nach Hamburg fahren zu können, wo wir mit der Familie von Annette Weihnachten feiern werden.

Sicher ist heute noch einiges vor der Abreise zu tun. Einige Geschenke sind noch gar nicht zuende gebastelt. Aber auch hier hilft der Zeitdruck, sich auf „just-in-time“ Produktionen zu besinnen. Was muss jetzt unbedingt fertig sein? Was, wenn wir wieder aus Hamburg zurück sind? Welche Briefe müssen noch raus. Eine ordentliche Planung ist hier alles und hilft hier tatsächlich alles etwas lockerer zu sehen. Der feste Termin ist der neue Server. Die neue Webseite sieht schon echt gut aus. Einiges wird noch heute Vormittag drauf gepackt, anderes folgt zwischen Weihnachten und Neujahr.

Wenn es eng wird, erntet man auch leicht die Früchte für das, was man in andere investiert. Das zumindest ist meine Erfahrung auch dieses Mal gewesen. Da stehen dann plötzlich die Freunde auf der Matte und packen mit an und ich habe selbst ein schlechtes Gewissen aber sehe, wie gut das alles wird und freue mich. Und da kommen jetzt ein paar nicht drum herum, hier namendlich genannt zu werden:

Für den Olli muss ich hier wohl langsam einen Dauerartikel aufs Blog stellen. Auf Ollis Visitenkarte steht bestimmt als Berufsbezeichnung „Magier“ und auf seiner privaten Karte „Engel“. Von Olli gibt es den Ansatz zur Dauerlösung meines Serverumzugs, die Zwischenlösung, das ganze Know-How für die organisatorischen und technischen Teile. Olli ist im Grunde der Umzug des Servers. Ich bekomme einfach immer mal zwischendurch einen Anruf oder eine Mail und obwohl Olli in der Firma zu 180% eingespannt ist, hat er offensichtlich immer noch irgendwo 5%, mit der er mir hier helfen kann und das sind mehr, als 100% die ich dafür aufbringen könnte, weil er das einfach kann und das ist ganz toll!

In die Hände gespuckt hat allerdings vor allem auch Marc. Der schaufelt gerade die gesamte Bandwebseite auf ein neues Content Management System und bleibt total cool bei all den Dingen, die wir alle nicht bedacht haben und die natürlich schief laufen, wenn man nicht alles rechtzeitig vorher vorbereitet. Und während ich in unterschiedlichen Aufgaben, Reisevorbereitungen und Co untergehe, kann ich sehen, wie sich da langsam aber sicher ein neuer Webauftritt entwickelt und ich weiss, dass wir rechtzeitig umschalten können und das wird gut.

Und heute Abend werde ich fahren. Und ich werde keinen Computer oder Internetzugang haben. Denn ich fahre weg zum Weihnachten feiern. Und es wird ruhig werden und nachdenklich. Und dabei wird völlig egal sein, ob ich auf Arbeit noch kurz vor Ende Mist gebaut habe oder ob die Systemmigration aus dem Ruder läuft.

Und ich wünsche allen dieses Gefühl von drei Tagen, in denen das Feiern an erster Stelle steht, verschnaufen, den eigenen Frieden finden um aus sich selbst und den lieben Menschen drumherum wieder durchstarten zu können.

Ein frohes Fest!

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