Die eigenen kleinen Erfolge mit den Fotos

Vor einigen Wochen bekomme ich abends einen Anruf. Ob ich Herr Hildmann sei und diese Fotos im Internet hätte. Oh, oh… Nachtigall ick hör Dir trapsen. Ich dachte schon, jetzt gehts los und ich habe meine erste Abmahnung am Hals, weil ich irgendein Kunstwerk fotografiert, schön gefunden und dann auch noch ins Netz gestellt habe oder so.

eibenstock.jpg
Ausriss aus der Titelseite des Gemeindeblattes

In Wirklichkeit handelte es sich aber um einen Pfarrer mit – wie ich zugeben muss – ausgezeichnetem Fingerspitzengefühl für Fotokunst. Er wollte nämlich eines meiner Bilder für sein Gemeindeblatt. :-)

Ganz ehrlich fand ich das alles echt gut. A) Das sich jemand für dieses Foto interessiert, B) dass es ehrliche Leute gibt, die sich Genehmigungen einholen und C) mein Foto mal gedruckt zu sehen. BTW: Es gibt das Gemeindeblatt auch online. Und im Dezember kann man hier auch noch mal das Foto im Netz bewundern.

Das passt in die gleiche Sparte, wie die merhfache Nennung auf der Newsseite von Lies & Sins. So ein bisschen Anerkennung ist eigentlich immer was total gutes ;-)

4 Gedanken zu „Die eigenen kleinen Erfolge mit den Fotos“

  1. NA herzlichsten Glückwünsch!
    Wenn das kein schönes Weihnachtsgeschenk ist!
    So Pastoren haben wohl manchmal ein erlesenes Fingerspitzengefühl.

    Ganz frohe Weihnachten!!!

  2. Glückwunsch auch von mir zur! Ich finde das Bild auch sehr beeindruckend. Der Schnee unterstreicht hier nochmal die Aussage der Skulptur: Der Mensch auf dem Kreuzweg, der um sein Schicksal weiß, ohne es ändern zu können. Das Schicksal ist genauso teilnahmslos und unbeeinflussbar wie die Natur. Doch der Mensch trägt beides: sein Kreuz und die Last des Schnees – und er steht dennoch aufrecht. Er weiß, was ihn erwartet, er leidet, aber er bewahrt sich seine Würde. Wirklich ein großartiges Photo.

  3. Dieses Foto ist auch wieder einmal der Beweis dafür, dass es bei der Fotografie nicht hauptsächlich um technische Perfektion geht. Das Bild ist der Canon EOS 3000V gemacht und mit einem sehr billigen 70-300mm Objektiv, das es dazu gab. An das Grab bin ich nicht wirklich dicht ran gekommen. Ob das nun mit Stativ aufgenommen ist oder nicht, weiss ich nicht mehr. Auf jeden Fall hatte ich seiner Zeit nur das olli 70ger-Jahre Stativ von meinem Vater dabei. And all das schadet der Aussage des Bildes nicht wirklich… Ich kann nur jedem anderen immer raten: Fotografiert einfach! :-)

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