Jobo GIGAone – Massenbilderspeicher für unterwegs

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Am Samstag fahre ich mit meiner Frau nach Hamburg zu meinen Schwiegereltern. Mit dabei wird meine EOS 10D sein. Da die Reise mehrere Tage dauert und ich ja ein grosser Freund von RAW-kodierten Bildern bin, stellte sich die Frage nach diversen Speicherkarten oder eine alternative Variante. Ich entschied mich für beides. :-)

Ich bestellte also eine zweite 1GB Speicherkarte und besorgte mir ein Jobo GIGAone. Ein kleines, etwa Walkman-grosses (wer weiss heute schon noch, wie gross ein Walkman war) Gerät mit zwei Knöpfen, einem LCD und diversen Anschlüssen.

Zu den Anschlüssen gehören praktisch alle gängigen Speicherkarten, ein USB 2.0-Anschluss und ein Anschluss für das Netzteil. Und so funktioniert das Gerät „on the road“:

  1. Speicherkarte aus Kamera nehmen
  2. GIGAone anschalten
  3. Speicherkarte in den Steckplatz einführen
  4. Auf den Knopf „Copy“ drücken
  5. GIGAone ausschalten
  6. Karte zurück in die Kamera
  7. Bilder auf der Karte löschen

Das Kopieren läuft sehr zügig. Man hat Anzeigen, wie weit der Akku geladen ist und wie voll die Festplatte ist. Schließt man GIGAone später zu Hause an den PC an, so erscheint eine normale USB2-Fesplatte, welche einen Ordner enthält, indem diverse Ordner sind, die durchnummeriert sind. Darin befindet sich einfach 1:1 der Inhalt der Speicherkarte inkl. der Ordnerstruktur darauf. Es werden also nie Daten überschrieben, auch wenn die Bilder z.B. wieder von 1 an gezählt werden o.ä. und es ist dem GIGAone auch egal, in welchen Formaten hier Bilder abgelegt sind.

Die ersten Tests zu Hause verliefen sehr zufriedenstellend. Das ganze ist vom Konzept her so einfach, dass es in meine Vorstellung vom Fotografieren passt. Die Anleitung habe ich ausnahmsweise mal von Anfang bis Ende gelesen, sie besteht nämlich nur umgerechnet aus einer DIN A4 Doppelseite.

Das Gerät sieht robust aus und kommt mit einem kleinen Stoffsäckchen, in dem man es Kratzerfrei transportieren kann. Alles ist solide verarbeitet und sollte mindestens so viel aushalten, wie die Kamera, vermutlich aber mehr.

Warum habe ich gerade das Jobo-Gerät gekauft? Es gibt viele solcher Geräte auf dem Markt. Einige sind günstiger, viele aber sind teurer. Am Ende war der Markenname Jobo entscheidend. Ich habe schon diverse Analogwerkzeuge von Jobo, die alle gute Dienste tun und diverse Diskussionen in verschiedenen Fotowebseiten, wo es nicht viel negatives zum GIGAone zu lesen gab.

Vermutlich wird es auch für mich einfach ein Gerät sein, von dem hier nichts mehr zu lesen sein wird. Es ist einfach da und speichert Bilder. Und genau das wollte ich.

2 Gedanken zu „Jobo GIGAone – Massenbilderspeicher für unterwegs“

  1. preis? kapazitaet? bezugsquelle? alternativen, die du gesehen, aber nicht gekauft hast? :-)

    bei mir steht auch noch was aehnliches an…

  2. Etwa 150,- EUR für die 40GB-Variante bei Foto-Brenner. Alternativen z.B. auf dieser Webseite unter „Digitalkamera + Zubehör“ -> „Speichermedien“ -> „mobile Datenträger“. Eine preiswertere Variante, die auch nicht schlecht aussieht, ist das Seitec-Gerät. Da gibt es im gleichen Preisrahmen schon 60GB und das LCD ist bunt. Da die Geräte in dieser Preisklasse aber sowieso alle nicht die Fotos anzeigen, sondern „nur“ speichern, ist mir das wurscht gewesen. Und für die 20GB habe ich den Namen gekauft und die guten Referenzen.

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