March for Science

Für alle, die morgen mit mir zusammen für die Wissenschaft und für Entscheidung auf Evidenzbasis auf die Straße gehen wollen, hier noch mal der Link zu den alternativen Fakten über die March of Science in Berlin: http://marchforscienceberlin.de/ (Schade, dass die Veranstalterin es nicht hinbekommen hat, eine anständige https-Konfiguration zu basteln.)

Für alle, die nicht dort hingehen werden gibt es in diesem Artikel von Martin Ballaschk gute Gründe dafür, dies nicht zu tun. Ich verlinke den Artikel, weil ich seinen Argumenten in weiten Teilen zustimme und zum anderen Wissenschaft genau von Kritik und Diskurs lebt und leider genau deshalb selten der Lieferant für die ganz einfachen Antworten ist.

Mindestens in eine der Kerben schlägt auch Ranga Yogeshwar in seinem Interview bei Heise.

Denn zwei Dinge dürfen nicht verwechselt werden: Die Wissenschaft muss (politisch) neutral sein, aber nicht unpolitisch. Wenn der gesellschaftliche Diskurs dem Stand der Wissenschaft wiederspricht, so ist es auch die Aufgabe der Wissenschaftler dies richtigzustellen.

Update

Die drei Artikel muss ich noch als weitere lesenwerte Quellen nachschieben:

Mein Senf zu zu Guttenberg

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Je schwerer die Vorwürfe sind, die gegen Personen erhoben werden, desto vorsichtiger werde ich mit vorschnellen Äußerungen. Nun ist jedoch auch für mich die Zeit gekommen, um an die Klowand des Internets zu schreiben. Bezug nehme ich dabei auf den offenen Brief, den mein Freund Olli vor einigen Tagen auf sein Blog gestellt hat.

In diesem Brief finde ich mich selbst wieder und sehe mich daher gezwungen, einige Aussagen darin zu kommentieren. Zum einen würde auch ich mir erst ein Wochenende Zeit nehmen, bevor ich zu vermeintlichen Fehlern in meiner Dissertationsschrift Stellung beziehe. Tatsächlich kenne auch ich sie nicht wirklich auswendig, habe ich doch unzählige Versionen und Korrekturen dazu gesehen. Und dann ist so eine Arbeit natürlich zum einen sehr umfangreich und zum anderen auch voll von hoch komprimierten fachlichen Aussagen und Bezügen. Es ist also durchaus legitim, seine eigene Arbeit noch mal hervorzuholen, bevor man sich dazu äußert. Fehler gibt es bestimmt auch in meiner Arbeit. Diese beziehen sich aber gewiss nicht auf falsche Zitate oder entscheidende Kernaussagen.

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Ich bin ein bekennender Laptopmann

Auf der Konferenz MiPo’11 erwähnte Prof. Dr. Karsten Wendland in seiner Eröffnungsansprache das Welzersche Theorem: „Das Gute schrumpft umgekehrt proportional zur Ausdehnung der Arbeitszeit.“ Diese These war provokativ genug, um mich dazu zu veranlassen den kompletten Artikel zu suchen und zu lesen.

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Dein Gehirn und das Internet

Auf literalaction.com las ich vor einigen Tagen einen Artikel “Yes, the internet is changing your brain”. Die Überschrift verwunderte mich. Mr. Obvious? Natürlich verändert auch das Internet mein Gehirn – wie alles um mich herum mit dem ich mich beschäftige und mit dem ich in Berührung komme. Da bin ich auch unglaublich froh drüber, denn nur so gelingt es mir (mehr oder weniger) mit meiner Umwelt zurecht zu kommen. Der Mensch verändert seine Umwelt, die Umwelt verändert ihn. Das Lesen des Artikels war für mich dann auch irgendwie wie ein Krimi, bei dem man ganz zu Beginn den Mörder schon kennt und wo man im Laufe des Buches genau auf das erwartete Ergebnis kommt. Aber manchmal machen eben auch Details ein den Reiz aus. Und so fühlte ich mich zum Teil bestätigt und zum Teil mit neuen Informationen zu bekannten Aspekten versorgt. Und ich habe einige eigene Gedanken dazu – und ich persönlich bin ein Fan von Texten, die das eigene Denken anregen!

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