Neujahr – Broken by Design

Tauwetter, schmuddlige Straßen, Katerstimmung, Quengelkinder. Unausgeschlafen tappe ich durch den Dreck der Party vom Vortag. Der Dreck erstreckt sich nicht nur über die Wohnung, sondern auch auf die Straße vor dem Haus. Aufgeweichte Knaller und Raketenreste auf schwarz-braun-weißem Schnee mit gelben Sprenkeln. Und das soll jetzt das neue Jahr sein, in das ich so viel Erwartungen gesteckt habe?

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Beim neuen Jahr ist es wie beim Joggen. Ein Kaltstart tut selten gut. Auch dem neuen Jahr muss man etwas Zeit lassen – vor allem sich selbst. Gerne übernimmt man sich in den ersten Tagen und hat schneller alle guten Ideen und Vorsätze über den Haufen geworfen, als der Müll in den Straßen beseitigt ist.

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Winter: Die Grenze der Rationalisierung

Erst, wenn alles privatisiert, modernisiert und der letzte ungelernte Arbeiter entlassen ist, werdet ihr feststellen, dass Eure Fertigungsanlagen beim Schneeräumen nicht helfen können.

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Ich habe es schon mindestens zwei Jahre erzählt, bis meine Freunde (ja, ich bestehe noch immer darauf, welche zu haben) es nicht mehr hören konnten: Winter gab es schon immer und Winter war auch immer irgendwie wie Winter nun einmal ist. Während wir durch fortschreitende Zivilisierung dem Winter mehr und mehr den Schrecken nehmen konnten, weil wir nun Heizungen, richtig gute Winterklamotten und Antibiotika haben, sind wir nun dabei durch Rationalisierung dem Winter neue Schrecken zu geben.

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Kleine Geschenke erhalten die Kundschaft

Es gibt Firmen, die mir das Gefühl vermitteln, als Kunde eine Last darzustellen. Es gibt Läden, wie Lehmanns z.B., von denen ich mich sehr ernstgenommen fühle. Anfragen werden dort ganz offensichtlich mit viel Einsatz bearbeitet. Dann folgt ein Rückruf.

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Und dann gibt es Firmen, die man nicht einmal fragen muss. Da kommt doch am Freitag ein Päckchen. Ich habe keins erwartet. Also schnell mal auf den Absender schauen, ob es vielleicht aus Griechenland kommt.

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Ein Tag ganz nach meinem Geschmack

Wenn mich einer fragt, wie ich mir einen richtig gelungenen Tag vorstelle, dann kann ich ihm als Beispiel mal den Tag gestern beschreiben. Da kam eine Menge Quengeln und nerviges Diskutieren mit den Jungs vor. Das war am Ende aber nicht wirklich relevant, denn ich glaube die ganze Familie hatte unglaublich viel Spaß – und das miteinander und das noch bei Tageslicht, Bewegung und viel frischer Luft.

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Als ich mit Dominik den Samstag davor im Supermarkt den Wocheneinkauf gemacht hatte, fiel sein Auge auf einen Drachen. So ein typischer schlichter Plastikdrache mit aufgedrucktem Adler. Und nachdem zunächst meine Antiramschstimme zu mir sprach, meldete sich eine andere Stimme zu Wort und sagte: Ist doch egal. Es ist ein Drache, er wird fliegen, Dominik kann das mal erleben und es wird leichter sein nächstes Jahr den Bau eines eigenen Drachen zu motivieren.

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Wem gebe ich mein Geld?

Es ist mittlerweile schon wieder zwei Wochen her, als im WDR unter Servicezeit das Thema „Grüne Banken“ angesprochen wurde. Dort wurde berichtet, dass diese Banken mittlerweile voll im Trend liegen. Diesem Trend bin ich ohne es zu wissen auch gefolgt. Seit Mitte diesen Jahres bin ich selbst Kunde bei der Ethikbank und das ist auch gut so.

Wonach wählt man seine Bank aus? Also ich spreche zunächst einmal von der, die mir ein Girokonto zur Verfügung stellt, dass ich heute fast überall brauche. Ich spreche von der Bank die zunächst einmal mein Gehalt „geliehen“ bekommt, die mit dem Geld arbeiten kann und die dafür den Zahlungsverkehr mit meinem Vermieter, meinen Versicherungen, … und nicht zu vergessen der GEZ übernimmt.

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