Nachdem wir ja nun mehr oder weniger erfolgreich die Raucher in den Restaurants und Cafés vor die Tür gesetzt haben, kommen jetzt die Kinder dran. Nein, rausgeworfen werden die natürlich nicht. Aber es gibt halt den Raum für die Kinder und den Raum für ohne Kinder. So wie man das ja auch mit den Nichtraucherräumen machen kann.

Da ist am Ende dann ja jedem geholfen. Die Eltern mit Kinder können im einen Teil des Cafés bleiben und diejenigen, die keinen Kakao auf der Hose und vor allem kein Kindergeschrei und sonstigen Kinderlärm haben wollen haben ihren Platz abseits.
Das Modell lässt sich sicher auch erweitern.
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Letzte Woche hatten wir auf Arbeit recht viel Stress, der nur durch intensive Überstunden überstanden werden konnte. Die Probenraumauflösung gehört ebenfalls nicht gerade zu meinen favorisierten Vorweihnachtstätigkeiten. Zu Hause herrscht der übliche 10-Monatsbaby-Schlafmangel. Freunde berichten von Winterdepressionen.

Aber ich lasse mir mein Weihnachten nicht kaputt machen. Dieses Jahr ist meine Stimmung gut, wie schon lange nicht mehr.
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Ich greife mal den Kommentar vom Ütili auf und ergänze meinen Artikel von gestern mit ein paar Bildern und einer kleinen Anekdote: Ja, es ist fantastisch, diese tiefe Freude über etwas wirklich schönes zu empfinden. Es sind diese Dinge, die man sich (normalerweise) nur ganz selten leistet oder leisten kann. Es sind die Dinge, die für einen selbst wirklich nützlich sind und zugleich diesen Nutzen so hochwertig erbringen.

Spannend fand ich übrigens, was passierte, als ich von diesem Rad twitterte. Ein bisschen ängstlich werde ich dann immer, wenn mir eine Broschüre zum Thema nach so einer großen Investition in die Hände fällt.
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Zum Verschrotten war mein altes Rad einfach noch zu gut. Rahmen, Gabel, Lenker, etc. war alles noch einwandfrei in Tackt. Und mit etwas Suchen und selbst Hand anlegen hätte man ein Verschleißteil nach dem anderen auch auswechseln können. Allein die Zeit und Energie fehlte mir dazu. Warum aber nicht verschenken an jemanden, dem das Geld für ein neues fehlt, der aber Zeit und Lust hat, sich dieses Rades anzunehmen. Das ist heute passiert. Ich hatte das Rad über Freecycle angeboten. Daraufhin haben sich etwa 20 Interessentinnen und Interessenten bei mir gemeldet, die das Rad alle sofort abgeholt hätten. Der Zuschlag ging an die erste in der Mailbox. Freecycle kann ich nur jedem ans Herz legen, der etwas sucht oder zu geben hat. So fiel es mir nicht schwer, mich von meinem geliebten alten Rad zu trennen, denn jemand ist hier mit strahlenden Augen abgezogen. So soll es sein. Mein Aufwand dabei ging gegen Null. Im Gegensatz zu eBay habe ich zwar keinen Cent Gewinn dabei gemacht, dafür kostete es mich aber nur zwei Mails und raus gehen, um das gute Stück zu übergeben. Denkt mal drüber nach! Ist eine gute Alternative.
Vorab: Ich besitze keinerlei Kompetenz in militärischen Fragen. Ich habe nicht einmal gedient - aus Gewissensgründen. Lese ich heute den Tagesspiegel, so wird mir einmal mehr klar warum.
Es fällt mir schwer, die militärische Rechnung Menschenleben gegen Menschenleben zu akzeptieren. Wir töten 150 Menschen, weil wir damit sehr viel mehr Menschen schützen. Mag sein, dass das richtig ist. Mag sein, dass die Darstellung nicht stimmt. Ich kann und will das nicht beurteilen. Für mich habe ich entschieden, dass ich für den Tot dieser Menschen nicht unmittelbar verantwortlich sein will, mittelbar trage auch ganz sicher ich die Verantwortung. Immerhin sind hier Soldaten in einem fremden Land mit dem Auftrag mich zu schützen, legitimiert u.a. von den auch von mir gewählten Vertretern.
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