Meine ersten Airlebnisse

Letzten Donnerstag traf das Paket im Büro ein. Das Paket mit dem 11” MacBook Air (64GB SSD, 4GB RAM), dass nun maßgeblich meinen Arbeitsalltag begleiten wird. Nachdem ich mit dem Eee PC sehr gute Erfahrungen gesammelt hatte und Apple nun auch ein “Netbook” gemäß meiner Anforderungen im Angebot hat (< A4-Größe und Solid-State-Disk), habe ich mich von dem Eee PC getrennt und bin auf das MacBook Air umgestiegen.
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Das gibt mir zunächst die Gelegenheit, Apple mit Birnen zu vergleichen: Zunächst muss gesagt werden, dass das MacBook Air ein ganzes Stück größer ist, als der Eee PC und auch fast doppelt so teuer. Das wird etwas relativiert, wenn man bedenkt, dass ich auch erst einmal auf 2GB RAM aufrüsten musste, um das ASUS Notebook benutzbar zu machen. Und das bleibt es auch weiter. Ein benutzbares, kleines leichtes Gerät. Ferner hat der Eee PC die Option zum Umklappen des Displays und wird damit zu einer Art kleinen Tablett-PC und es hat ein Touchdisplay. Das MacBook Air fühlt sich beim Arbeiten erheblich schneller an und war für mich nach einem halben Arbeitstag Installation von Programmen und Updates sehr schnell einsatzfähig. Für den Eee PC habe ich dafür etwa vier Mal so lange gebraucht. Das liegt aber auch daran, dass ich mich auf OS X zu Hause fühle und mir auf Windows 7 die Routine fehlt. Was mich wirklich gestört hatte, war das fehlen meiner Lieblingsprogramme unter Windows. Das ist reine Geschmacks- und Gewohnheitssache.

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Spannend finde ich, auf was für überraschte Gesichter ich stoße, wenn ich die Konfiguration des Gerätes nenne. 64GB SSD? Wie soll man denn mit so wenig Platz auskommen? Jetzt, wo ich diesen Artikel schreibe, sind gerade einmal 20GB SSD verbraucht. Ich habe bereits alle Programme installiert, die ich zum Arbeiten (Organisation, technisches Schreiben, Präsentieren und Kommunikation), für Soziale Netze und zum Bloggen benötige. Eine Arbeitskopie meiner Dropboxdaten sind auch bereits enthalten. Ich könnte den Rest der Platte mit Musik füllen, was ich aber unterlasse, da das Air nur Arbeitsgerät bleibt. Wenn ich Musik hören will, nutze ich das iPhone. Spiele habe ich schon Jahrzehnte nicht mehr angesehen. Ach, und Schach ist bei OS X a Werk dabei. Und dann wäre ja noch das iPhone zum Spielen.

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Neben der Tatsache, dass ich das Air auf Grund seiner Größe und seines Gewichts praktisch überall mit hin schleppe, hilft die minimale Softwareausstattung auch, konzentriert zu arbeiten und sich nicht ablenken zu lassen. Der Akku, der bei mir länger, als fünf Stunden sorgt dafür, dass ein Netzteil zu Hause bleiben kann. Wenige Sekunden nach dem Aufklappen des Displays ist das Gerät einsatzfähig und es kann jeder Zeit zugeklappt und verstaut werden, ohne dass man sich um Plattencrashs oder abstürzende Programme zu sorgen braucht.

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Eine Erkenntnis befreit ungemein: Auf dem Netbook muss nicht alles möglich sein, was auf dem Desktopsystem funktioniert. Und bei mir heißt das sogar: Auf dem Netbook brauche ich nicht alles, was auf dem Notebook installiert ist. Ich halte es aber so, dass das MacBook Pro alle Aufgaben des Netbook übernehmen kann. Das gibt mir die Flexibilität je nach Anwendungsfall entweder das große oder das kleine MacBook mitzunehmen.

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Eine Aufstellung der für die jeweiligen Anwendungsfälle installierten Programme wird in nächster Zeit hier folgen. Meine Übersicht über die auf dem Eee PC eingesetzte Software werde ich aber fortsetzen. Ich plane, die jeweiligen korrespondierenden Abschnitte zeitnah zusammenschreiben, so dass man auch einen Vergleich hat. Auf eine “besser” oder “schlechter” Diskussion werde ich mich an dieser Stelle jedoch nicht einlassen – höchstens ein besser für mich.

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Andere Blogger haben ihre erste Woche MacBook Air schon lange hinter sich. Spannend übrigens: Während man in der Apple-Gemeinde noch über die Frage iPad oder Air diskutiert, werden bei anderen Herstellern bereits Geräte gebaut, die irgendwie beides sein können – oder zumindest so ähnlich.

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