Was ich über Flattr gelernt habe… [Update]

Ok. Ich arbeite mich gerade in das Thema Flattr ein und da vielleicht der eine oder andere Neuling auch unter den Lesern meines Blogs ist, hier ein paar Informationen, die ich mir „mühsam“ zusammengesucht habe.

  1. Was ist Fattr überhaupt?
    Diese Frage beantwortet die Flattr Homepage selbst oder u.a. ein TAZ-Artikel, in dem es um Flattr geht.
  2. Wie kann man als Konsument / Leser / Unterstützer bei Flattr teilnehmen?
    Extrem einfach: Man besorgt sich auf Flattr ein Benutzerkonto und Zahlt da ein paar Euro via Kreditkarte oder PayPal ein. Schon kann man mit einfachen Klick auf Flattr-Buttons Geld spenden.
  3. Wie kann man selbst Inhalte zum Flattrn freigeben?
    Hierzu muss man zunächst Schritt 2 durchgeführt haben. Danach kann man über eine „Submit“-Funktion URLs zum Flattrn freigeben und dann Flattr-Buttons auf die Seiten stellen.

In WordPress lässt sich das stark vereinfachen.

Das Basis-Plugin für WordPress heißt einfach nur flattr und ist sehr leicht zu installieren. Was ich nicht verstanden hatte war, dass über das Plugin Artikel automatisch „submittet“ werden, wenn der erste Spender auf den Flattr-Button klickt (könnt ihr ja mal auf allen meinen Artikeln ausprobieren :-)). Man selbst kann das nicht tun. Das steht leider nicht in der Anleitung, sondern in einer Diskussion um das Plugin.

Ein weiteres spannendes Plugin ist das FlattRSS Plugin, das einen Flattr-Button auch in den RSS-Feed mit einarbeitet. Der kann aber zur Zeit nur von Lesern benutzt werden, die Javascript in der Ansicht anbieten, was bislang nur selten vorkommt. Allerdings unterstützt dieses Plugin auch eine Autosubmit-Funktion, die die Artikel bereits beim Veröffentlichen der Artikel auch bei Flattr anmeldet. Die Installation ist etwas aufwendiger, aber IMHO problemlos zu meistern.

Als nächstes werde ich dann mal mein Photoblog Flattr-fähig machen und mal eine Runde Flattr-Credits verteilen gehen… z.B. an die Autoren der fantastischen WordPress Plugins.

Update: Das Autosubmit scheint aber z.B. nicht zu funktionieren, wenn man über ein Blogging-Tool, wie Ecto die Artikel veröffentlicht.

2 Gedanken zu „Was ich über Flattr gelernt habe… [Update]“

  1. Nee, ich mag nicht schon wieder irgendwo einen Account beantragen, meine persönlichen Daten hinterlegen, AGBs akzeptieren und Kreditkarteninfos zurücklassen.

    Krieg‘ ich jetzt schon Pickel …

    Den „Spenden“ Button gibts auch schon etliche Jahre über Paypal. Und ohne Paypal-Account gehts heute schon vielerorts nicht mehr.

  2. Kurze Antwort: Dann mach’s halt nicht. Wo ist der Zwang?

    Längere Antwort: Wo sind die Alternativen? Die TAZ bietet neben dem Flattr-Button schon immer auch eine Spendenkontonummer an. Ich habe da noch nie gespendet. Auch PayPal Spenden habe ich erst zwei oder drei Mal im Leben genutzt. Einmal in meinem Leben ein Flattr-Konto freizuschalten und dann dann einfach auf die Buttons klicken zu können ist zumindest für mich eine Alternative, die ich auch tatsächlich nutze.

    Wer seine Kreditkartennummer nicht angeben will, kann auch weiter das PayPal Konto benutzen. Ich werde eher zusehen, PayPal loszuwerden. Allerdings haben sich ja Visa und Mastercard auch nicht mit Ruhm bekleckert. Insofern werde ich meine Zahlungsmöglichkeiten noch einmal überdenken und hoffe zukünftig auf weitere Zahlungsvarianten bei Flattr.

    Konto anlegen heisst im Minimalfall so weit ich mich erinnere nur ein Pseudonym und ein Passwort anzugeben. Das ist wirklich nicht zu viel verlangt. Und das liegt auch nur daran, dass wir zur Zeit keine guten globalen Identitymanagementsysteme haben. Sicherlich kann man darüber nachdenken, seinen ePass dazu zu benutzen, sich zu authentisieren. Aber auch dann muss man irgendwo noch die Verknüpfung mit seinem Geldkonto herstellen. Ferner habe ich lieber verschiedene pseudonyme Konten, die nicht ohne weiteres miteinander verknüpft werden können, als das Universalkonto, mit dem ich alles machen kann, bei dem aber zentral meine Bewegungen registriert werden können. Das ist aber nur ein Nebenkriegsschauplatz.

    Eine PayPal Spende ist gut, um einmalig mal einen bestimmten Betrag irgendwo abzuwerfen. Bei Flattr geht es darum, monatlich einen festen Betrag zu investieren, der es einem Wert ist und diesen auf die Beiträge im Netz zu verteilen, die es einem Wert sind. Wer sich seines PayPal-Kontos bedient, muss keinem weiteren seine Kreditkartendaten hinterlegen und das „Beantragen des Kontos“ besteht aus dem Ersinnen eines Pseudonyms und eines Passworts. Bleibt das Kreuz der zu akzeptierenden AGB, das nur die stärksten zu tragen in der Lage sind.

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