Wem gebe ich mein Geld?

Es ist mittlerweile schon wieder zwei Wochen her, als im WDR unter Servicezeit das Thema „Grüne Banken“ angesprochen wurde. Dort wurde berichtet, dass diese Banken mittlerweile voll im Trend liegen. Diesem Trend bin ich ohne es zu wissen auch gefolgt. Seit Mitte diesen Jahres bin ich selbst Kunde bei der Ethikbank und das ist auch gut so.

Wonach wählt man seine Bank aus? Also ich spreche zunächst einmal von der, die mir ein Girokonto zur Verfügung stellt, dass ich heute fast überall brauche. Ich spreche von der Bank die zunächst einmal mein Gehalt „geliehen“ bekommt, die mit dem Geld arbeiten kann und die dafür den Zahlungsverkehr mit meinem Vermieter, meinen Versicherungen, … und nicht zu vergessen der GEZ übernimmt.

Wem vertraue ich dieses Geld an? Was sind die Kriterien für die Auswahl? Man kann seine Bank nach der nächsten Filiale, den niedrigsten Kontoführungsgebühren oder auch den niedrigsten Überziehungszinsen auswählen. Meine alte Bank hatte ich nur „aus Tradition“ gewählt. Mein Vater war bei dieser Bank, mein Opa und als Student habe ich da ein kostenloses Konto bekommen.

Wenn ich jemanden meine Bankverbindung gebe oder meine EC- oder bankgebundene VISA-Karte in die Hand drücke, trägt das tatsächlich bei meinem Gegenüber auch zur Vervollständigung des Eindrucks meiner Person bei. Viele Banken sind in der Vergangenheit nicht gerade positiv aufgefallen. Dafür Kann ich als Kunde natürlich nichts. Oder? Doch! Ich kann mir meine Bank auch nach dem aussuchen, was für Geschäfte sie macht und wofür sie am Ende steht. Die Ethikbank hat klare Richtlinien welche Projekte sie unterstützt und was sie letztlich mit meinem Geld tut. Sie hält die Fahne hoch für Projekte, die ich mehr oder weniger unterstützenswert finde. Es handelt sich um eine Direktbank die den Volks- und Raifeisenbanken angehört. Insbesondere den E-Mail-Support (werktags <24 Stunden) finde ich für mich perfekt. Das Onlinebanking funktioniert bei mir auf dem Mac einwandfrei mit HBCl und Chipkarte. Und ich habe eine Bankverbindung, die ich gerne angebe!

3 Gedanken zu „Wem gebe ich mein Geld?“

  1. Hat die auch eine Übersicht, in der man alle seine Konten sieht?

    Geschäftskonto,
    Sparkonto,
    Baukonto,
    Sparkonto vons Kind,
    Girokonto von mir,
    Girokonto von meiner Frau,
    Konto fürs Ansammeln der Kreditablösesumme?

    Und kann man bei jedem Konto auch eigene, sprechende Namen in der Übersicht vergeben?

    So eine Bank suche ich noch.

  2. Also bei mir sind diese Funktionen keine Frage der Bank, sondern eine Frage der Banksoftware. Ich nutze ja, wie kurz angesprochen HBCI mit Chipkarte zur Sicherung meiner Bankenkommunikation und da bietet sich die Verwendung einer geeigneten Software an. Dort habe ich den von Dir beschriebenen Überblick, kann die Konten nennen, wie ich will und kann aus einer zentralen Steller heraus auf alle Funktionen zugreifen. Die Ethikbank hat für ihr Webinterface ein Demomodus auf dem ich zumindest die Übersicht erkennen kann. Alles weitere kannst Du ja einfach mal via Mail nachfragen. Der E-Mailsupport hat mich zumindest bislang immer überzeugt!

  3. Ich glaube, ich wechsle mit dem Grossteil meiner Konten dort hin.

    Die Postbank vergibt Konten wahllos, wenn man sie online beantragt.
    So habe ich z.B. einige Girokonten bei der Postbank Hannover erwischt und einige in Essen und andere in Leipzig.
    HBCI geht mit den Leipziger Girokonten seltsamerweise nicht.

    Und mit den Tagesgeldkonten der Postbank geht sowieso kein HBCI.

    Im Endeffekt kann ich also mit meiner Banking-Software nur die Umsätze von der Hälfte meiner Konten sehen und Buchungen vornehmen nur bei einem Viertel meiner Konten.

    Das ist mir echt zu doof und zu urzeitlich.

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