Meine Kollegen schenken mir zur Promotion einen iRiver Story E-Bookreader

Es gibt so Momente, in denen sogar ich einfach nur sprachlos bin. So geschehen, als ich das Paket auspackte, dass mir meine Kollegen kurz nach der erfolgreichen Aussprache übergaben. Darin enthalten ein iRiver Story. Natürlich war dieses Geschenk nicht ganz zufällig. Seit einiger Zeit wünsche ich mir so einen E-Book Reader und ich habe wohl nicht nur einmal davon erzählt.

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Also reden wir auch hier mal über E-Bookreader im allgemeinen und den iRiver Story im Speziellen.

E-Bookreader sind eine relativ neue Generation von Geräten, die auf das Lesen von Texten spezialisiert sind. Die meisten ihrer Art nutzen zur Darstellung der Texte die so genannte E-Ink Technologie. E-Ink funktioniert so ähnlich, wie die Zaubertafeln meiner Kinder, auf denen man mit Magnetstiften schreiben kann und die sich mit einem Wisch wieder löschen lassen.

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Die Vorteil von E-Ink im Gegensatz zu TFTs sind u.a.

  • unglaublich geringer Verbrauch (E-Ink verbraucht nur beim Seitenwechsel Strom)
  • sehr angenehmes Schriftbild auf passiven Hintergrund (leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert das Licht, wie Papier)
  • praktisch aus jedem Winkel ohne Verfremdungen erkennbar

Wozu braucht man einen E-Bookreader?

Trivialantwort: „Zum Lesen von langen Texten.“ Meine persönliche Antwort: Ein E-Bookreader vereint die Vorteile eines kleinen mobilen Computers (wie z.B. ein PDA, Smartphone, etc.) mit dem von Papier. Eine Tageszeitung würde ich auf meinem iPhone nicht gerne lese wollen. Auf dem E-Bookreader ist das aber tatsächlich kein Problem. Geschaffen sind die Geräte ursprünglich, um Taschenbücher zu ersetzen. Für mich ist das nicht das Hauptanwendungsgebiet. Viel mehr möchte ich auf dem Weg zur Arbeit oder auf der Couch etc. RSS-Feeds lesen (Blogs, Spiegel, Heise, Zeit, etc.), Dokumente, wie Regelungen, Spezifikationen usw., die ich öfter mal in meiner Mailbox finde und gerne auch Fachartikel, Anleitungen usw. usf.

Ich werde hier sicher zukünftig noch auf die eine oder andere Anwendung des Readers zurückkommen.

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Warum aber nun der iRiver Story?

Es gibt mittlerweile eine gewisse Auswahl an Lesegeräten auf dem Markt. Diese werden u.a. von lesen.net vorgestellt und zusammengetragen. Ferner gibt es einige Vergleiche und Gegenüberstellungen. Der txtr faszinierte mich wegen seiner minimalen und praktischen Ausstattung, seiner innovativen Verknüpfung mit einem dahinter liegenden Portal und nicht zuletzt weil es sich hier um eine Berliner Firma handelt, die hinter dem txtr steckt. Am Ende war es zum einen die Abhängigkeit von dem besagten Portal und die mangelnde Verfügbarkeit des txtrs, die mich zu einer anderen Wahl brachten. Ferner sah auch der Sony Touch Edition einen guten Eindruck auf mich. Denn für mich ist es wichtig, auch Notizen zum Gelesenen machen zu können.

Für den iRiver Story sprechen:

  • gutes 8-Graustufen E-Ink Display (schön zu lesen)
  • edles und praktisches Design (liegt gut in der Hand, ist leicht und schön)
  • einfacher Datenaustausch über SD-Cards (einfach Dateien auf SD-Card und rein in den Reader)
  • ermöglicht Bookmarks, Notizen und Audioaufnahmen (Arbeit mit dem Gelesenen wird unterstütz)
  • verarbeitet viele gängige Formate ohne nötige Konvertierung (EPUB, PDF, DOC, TXT, …)
  • laden einfach über USB-Kabel möglich
  • ich hatte schon iRiver Geräte, mit denen ich zufrieden war
  • findet auch in Deutschland langsam Verbreitung (z.B. über Hugendubel)

Der zusätzlich enthaltende MP3 (und OGG-Vorbis) Player ist eine Zugabe, die nicht hätte sein müssen. In der U-Bahn höre ich aber gerne eine eigene Lese-Playlist – und das geht nun einfach über ein Gerät. Warum nicht?

Der Story hat kein WLAN, 3G, GPRS o.ä. Dafür bietet er wenig Ablenkung. Wenn ich lesen will, will ich nicht gleichzeitig E-Mails abrufen. Die RSS-Feads gelangen über Calibre auf das Gerät oder via Instapaper nach vorherigem Markieren über iPhone oder Mac.

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Insgesamt eine runde Sache. Das Lesen macht Spass. Die Notizen lassen sich leider (noch nicht) automatisch mit Texten verknüpfen. Bookmarks sind nicht kommentierbar. Alles noch Funktionen auf die ich bei den nächsten Software-Updates hoffe. Zufrieden bin ich dennoch heute schon.

Man, was für ein tolles Geschenk!

4 Gedanken zu „Meine Kollegen schenken mir zur Promotion einen iRiver Story E-Bookreader“

  1. Klar zeige ich Dir das gute Stück.

    Für alle, die nicht in den Genuss kommen können, den Story bei mir zu testen, empfehle ich einen Besuch bei Hugendubel. Dort gibt es die Geräte zum Ansehen und ggf. einfach mitnehmen. Auch einige Sony-Modelle werden dort vertrieben.

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