Nein, das ist kein Artikel zur Ergebnis der Bundestagswahl, obwohl ich dieses und damit verbundene Themen sicherlich in einigen Wochen wieder verstärkt an dieser Stelle angehen werde. Nein, es geht um die Abgabe meiner Dissertationsschrift.
Ich habe einen Plan A und einen Plan B. Beide sind mit meinem Doktorvater abgesprochen. Und die sehen auf dem Dashboard jetzt so aus:
Wenn alles glatt geht, gebe ich in etwa 16 Tagen ab. Wenn nicht, dann in 48 Tagen (hängt mit den entscheidenden Gremiensitzungen zusammen).

Mein GTD-System zeigt jetzt noch 51 Aktionen im Kontext “PhD”. Wenn ich also im Schnitt etwas über drei Aufgaben am Tag schaffe, und würden keine neuen Aufgaben dazu kommen, wäre ich durch. Einige Aktionen sind zeitaufwändig, andere nicht. Ferner müssen einige auch erst nach der Abgabe erledigt werden. Insofern ist der Schnitt realistisch und damit der Plan A noch machbar, wenn auch sehr sportlich.
Eben habe ich zwei Seiten Schlussbemerkung geschrieben. Damit existieren jetzt alle Kapitel in der Dissertationsschrift, die es geben sollte. Ein Verzeichnis muss ich im Anhang noch von Hand generieren und eine Danksagung muss ich noch schreiben. Der Rest sind jetzt noch Überarbeitungen, die entweder Punkte bringen oder mich mit der Arbeit glücklicher machen.

Meine Hauptaugenmerk geht jetzt auf den Prototypen meines Role Engineering Verfahrens damit ich die Evaluationslücken im Hauptkapitel noch schließen kann. Alles noch nicht sehr entspannend. Aber alles bislang noch absolut realistisch!
Die Zeit online über Freiheit statt Angst. Schön fand ich übrigens das Plakat, das ich in diesem Zusammenhang gesehen habe, auf dem stand: “Wer nichts zu verbergen hat, hat schon alles verloren.”
Am 15. November muss ich nun also meine Arbeit abgegeben haben. Wenn dann alles glatt läuft, kann ich Weihnachten schon ganz entspannt feiern, weil dann alles vorbei ist. Bis dahin sind noch ein paar Wochen Dauerstress angesagt.

Mein Besuch in Koblenz verlief sehr erfolgreich. Mein potentieller Zweitgutachter ist mit der Arbeit zufrieden. Aus seiner Arbeitsgruppe habe ich noch einige konstruktive Kritik bekommen, die ich gerne einarbeite.
Die Fahrt nach Koblenz war hart, denn zu Hause lag mein Sohn mit 40°C Fieber im Bett und das schon seit einer Woche. Da geht man ungern und mit ganz schlechten Gefühlen auf Dienstreise. In Koblenz hatte ich am Abend vor dem Vortrag und bis mein Zug ging dann ein bisschen Zeit und dank Triebwerkschaden der Lok in Koblenz dann auch sehr viel Zeit bis nach Hause, so dass ich einfach mal spontan anfangen konnte, meine Koblenzfotos Plog-fertig zu machen. Viel Spass damit!