5 Gedanken zu „Neujahresimpressionen“

  1. Was ich als berlintypisch in Punkto Silvester empfinde, ist auch folgendes: nicht nur, daß es hinterher mehr Dreck gibt als andernorts, es wird auch länger und lauter zelebriert. Am 29. Dezember beginnt der Feuerwerksverkauf und abends geht’s dann auch gleich los mit der Böllerei. Und zwar so, daß du denkst, es ist wieder Häuserkampf anno `45 und die Russen kommen. – Inzwischen habe ich gelernt, es geht auch anders, da wird dann tatsächlich am 31.12. nur eine Stunde geknallt und Ruhe is’.

  2. Sigurd’s Ausführungen kann ich bestätigen …

    Auf dem Land (wo ich herkomme) wird die gleiche Menge Böller beschafft wie in Berlin.
    Nur tüddelt man bei uns damit nicht tagelang herum, sondern dass kommt alles am 31.12. in eine große leere Zinkbadewanne oder Bauschuttcontainer – dann um Mitternacht anzünden – dann kommt ne halbe Stunde ohrenbetäubender Lärm und Ruhe is‘.

    Silvester – ganz direkt, ungeschönt, ohne Kitsch, praktisch, effizient – so bleibt mehr Zeit für weitere Highlights des Abends.

    Zum Beispiel Hummer-Essen.
    Im Prinzip das gleiche Vorgehen: eine ordentliche Menge der leckren Schalentiere in einer Zinkbadewanne mit einem kleinen Schneeschieber voll Salz überm Lagerfeuer kochen und „natur“ verputzen. Drei Personen werden garantiert pappesatt.

    Silvester – ganz direkt, ungeschönt, ohne Kitsch, praktisch, effizient – so bleibt mehr Zeit für weitere Highlights des Abends.

    Zum Beispiel (ups, ich muss ja nicht alles verraten …)

    😉

  3. Ach Du Schande. Ich hab das Teaserfoto ja für ne Aufnahme einer Flugzeugkatastrophe gehalten. Aber Silvester ist da ja auch nicht ganz so weit weg von.

    MfG

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